Pfarrbrief Erntedank 2019

Erntedank und Herbst 2/2019
Der Blitz
Die Begeisterung ist
auch heute noch zu
spüren, wenn Her-
mann Hermeter da-
rüber spricht, was
sich vor einem Jahr
ereignet hat: als am
23. August 2018 um
7.58 Uhr aus dunklen
Wolken ein Blitz in die
Nikolaus-Kirche von
Oberndorf einschlug
und es dem Leiter des
Fotoclubs Oberndorf,
gelungen war, das sel-
tene Naturschauspiel mit seiner Kamera festzuhalten. Er hatte
das Fotografieren von Gewittern und Blitzen zu seinem The-
ma gemacht.
„Es war nicht normal“, erinnert sich der Oberndorfer Maler-
meister, „wie es an diesem Morgen krachte und blitzte.“ Und
als er seinen Beobachtugsplatz erreicht und die beiden Foto-
apparate, einen für den Kirchturm von Oberndorf, den ande-
ren für die Stiftskirche in Laufen aufgestellt hatte, war er sich
sicher, zu spät gekommen zu sein. Das Gewitter, war bereits
weitergezogen Richtung Haunsberg. Doch dann nahm das
Unwetter eine jähe Wendung. Es kehrte zurück. Es blitze noch
zwei Mal und der dritte Blitz schlug in die Kirche ein.
Dabei konnte der Naturfotograf es kaum fassen, was ihm an
seinem geplanten Urlaubstag gelungen war: den Blitz mit ei-
ner Belichtungszeit von 20 Sekunden eingefangen zu haben.
Kurz darauf stellte sich heraus: die Zeit der Fotoaufnahme
stimmt überein mit jener des Uhrwerks, das durch den Ein-
schlag stehengeblieben war.
Dass ein Blitz in einen Kirchturm einschlägt, ist heute durch
Naturgesetze erklärbar. Vor Jahrtausenden, als das Phäno-
men des Lichtbogens zwischen Himmel und Erde noch nicht
bekannt war, galt der Blitz als Hinweis auf Gott, ja auf das Er-
scheinen Gottes selbst. Im Loblied der Schöpfung (Psalm 135)
heißt es: „er lässt es blitzen und regnen“. Und wie wir in jeder
Osternacht hören, als die Ägypter den ausziehenden Israeli-
ten nachjagten, da stellte sich Gott schützend hinter sein Volk.
Blitze trennten Flüchtende von ihren Verfolgern. Kurze Zeit
später, als die Israeliten in der Wüste Sinai lagerten und Gott
auf den Berg Sinai herabstieg, da begann es zu donnern und
blitzen.
Der Blitz als Zeichen der Gegenwart Gottes ist heute kaum
verständlich. Besonders seit der Entdeckung des Blitzschut-
zes. Es sind genau 250 Jahre, dass der erste Blitzableiter in
Deutschland – auf der Jacobi-Kirche in Hamburg – installiert
wurde. Geblieben ist der Blitz als Symbol für die Bedrohung
des Lebens: „Vorsicht Hochspannung! Lebensgefahr“ symbo-
lisiert ein roter Blitz auf gelbem Hintergrund.
Der weiße Blitz im grünen Feld hingegen ist
viel zu wenig bekannt. Oft mit einer Zeitan-
gabe – meist in Sekunden – verbunden, weist
er auf den möglicherweise Leben rettenden
Defibrillator hin. Der Schockgeber wird auch
„Defi“ genannt, steht immer öfter auf öffentlichen Plätzen
selbst medizinischen Laien für lebensrettende Maßnahmen
zur Verfügung.
Ein Jahr nach dem seiner Meinung nach „extremen Zufall“ ist
Fotograf Hermann Hermeter noch überglücklich, dass ihm
dieses Bild vom Blitzeinschlag in die Stadtpfarrkirche von
Oberndorf gelungen ist. Ein Bild, das für die rettende Gegen-
wart Gottes unter den Menschen steht. Die sich in dieser vom
Blitz getroffenen Kirche treffen, um mit ihrem Gott das Leben
zu feiern. Leben rettend auch dann, wenn ein grüner Blitz im
Notfall den Weg weist.
Mag. Walter Achleitner
Liebe Schwestern und Brüder in unserer
Pfarrgemeinde Oberndorf und Göming!
Liebe Kinder!
Herzlich danken wir Hermann Hermeter für das eindrucksvolle
Titelbild und Mag. Walter Achleitner für seine Gedanken dazu.
Ein persönlicher Gedanke noch zum Titelbild: in den meisten
Orten ist der Kirchturm das höchste Bauwerk und damit den
Blitzeinschlägen am meisten ausgesetzt. Die Erfindung und
Errichtung des Blitzableiters ist wahrlich ein Segen. Derzeit
schlagen wohl auch in unserer zeitgeschichtlichen Situation
die Blitze ein und die Kirche – hoch in ihrer Sendung und An-
sprüchen – ist ihnen ausgesetzt und zugleich auch Blitzablei-
ter. Mögen wir von Unheil und Katastrophen bewahrt bleiben.
ERNTEDANK
– ein Fest der ganzen Pfarrgemeinde am
Sonntag, 22. September 2019.
Alle in Oberndorf und Göming sind zu diesem Fest herzlich
eingeladen.
Der Pfarrgemeinderat lädt anschließend zum Pfarrfest in die
Aula wie jedes Jahr.
DANKE allen, die da zum Gelingen des Festes mithelfen.
Im Jahr nach dem Jubiläumsjahr unseres Liedes “Stille Nacht
erklingen an zwei Herbst - Sonntagen zur ORGELVESPER“
weiterhin die STILLE NACHT ORGEL unserer Pfarrkirche. Nähe-
res in diesem Pfarrbrief.
Das Theaterstück JAKOB“ von Pfarrer und Bibelreferenten
Heinrich Wagner mit seiner Theatergruppe 42a kommt wie-
derum nach Oberndorf. Es ist wert, gesehen zu werden.
Es gibt die Angebote der JUNGSCHAR, der GLAUBENSRUNDE
mit Johannes Lettner, die KINDERLITURGIE, die FILMABENDE,
die Veranstaltungen des KATHOLISCHEN BILDUNGSWERKES.
Die Einladung steht.
r theologisch Interessierte gibt es einen Artikel aus der
von mir sehr geschätzten Wochenzeitschrift „CHRIST IN DER
GEGENWART“. Ich danke für die Abdruckerlaubnis!
Ich wünsche Euch zusammen mit allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern eine gesegnete Herbstzeit.
Euer Pfarrer
Unsere Pfarre feiert
ERNTDEDANKFEST
(mit Prozession nur bei Schönwetter)
Sonntag, 22. September 2019, um 9
00
Uhr
anschließend Pfarrfest
in der Aula der Neuen Mittelschule
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Lasst uns zusammen feiern und unsere Gemeinschaft pflegen!
Erntedank? Erntedank!
Erntedank – geschätzt und heiliggehalten von den einen, ein
„Bauchwehtermin“ für die anderen. Denn was feiern wir? Dass
auf unseren Feldern und in den Gärten alles gut gewachsen
ist? Dass wir genug zu essen haben? Dass wir uns auf Verträge
und Handelsstrukturen verlassen können, die jahrein, jahraus
die Versorgungssicherheit garantieren? Dass anderswo Men-
schen zu ganz anderen Konditionen als wir arbeiten, damit auf
dem Weltmarkt alles Gewünschte zur Verfügung steht – für
alle, die zahlen können? Müssten (um dem Unbehagen zu ent-
kommen) statt oder neben schön arrangierten Feldfrüchten
nicht auch ganz andere „Früchte unserer Arbeit“ den Ernte-
dankaltar schmücken?
Mein Zugang zu diesem Fest ist ein anderer: Wir feiern im
Grunde kein Haben, keinen Erfolg. Im Kern feiern wir die Zu-
gehörigkeit zur Schöpfung, dass wir in ihr einen guten Platz
haben. Einen Platz nach Gottes Plan und Absicht. Wahrzuneh-
men, dass diesen guten Platz längst nicht alle Menschenkin-
der erleben und genießen dürfen, das ist die andere Seite. Ei-
gentlich selbstverständlich, wenn wir wirklich Zugehörigkeit
feiern. Dann ist es mit einer kleinen Solidaritätsspende nicht
getan. Dann muss uns bewegen, warum für uns volle Schüs-
seln selbstverständlich sind und warum sie anderswo eben-
so selbstverständlich leer bleiben können. Dann ist es nicht
getan mit dem Trällern von „Laudato si“ und einer rustikalen
Agape. Der erste Sänger dieses Liedes, der heilige Franziskus,
gibt die Richtung vor. Er überwindet in seinem Sonnengesang
alles Haben und Sichern und sieht die gesamte Schöpfung
geschwisterlich. Also gilt es, allen darin Platz und Teilhabe zu
gönnen. Nicht nur zu gönnen, sondern nach unseren Kräften
auch zu verschaffen. Und der Papst namens Franziskus will mit
seinem ersten Lehrschreiben helfen, die „Dringlichkeit und
die Schönheit der Herausforderung zu erkennen, die vor uns
steht.
„Macht euch die Erde untertan“ heißt auch: Nehmt die Ver-
hältnisse nicht einfach hin, nur weil sie für euch gerade be-
quem sind. Verwandelt sie, dass auch ihr sagen könnt: Und wir
sahen an, was wir gemacht haben: Es war sehr gut.
Hans Brunner in: Botschaft heute
Pilgern am Mariazellerweg
Eine mit 27 Pilgern voll ausgebuchte Gruppe aus Oberndorf
und Umgebung machte sich auch heuer wieder auf einen ge-
meinsamen sommerlichen Pilgerweg. Dieser führte uns vom
Sonntagberg über ca. 75km nach Mariazell.
Bei herrlichem angenehmen Wetter (und zwei kurzen Regen-
schauern) wanderten wir, begleitet von Texten, Gedanken
und Liedern „rund ums Leben, durch die wunderschönen
Hügel des niederösterr. Mostviertels, ins steirische Waldland,
durch die Ötschergräben bis zur Magna Mater Austria in der
Basilika Mariazell.
Vier – im wahrsten Sinne des Wortes - bewegte Tage mit lie-
ben Menschen, guten Gesprächen, leckerem Essen und viel
unberührter Natur – Urlaub der ganz besonderen Art! Als Volk
Gottes unterwegs!
Für alle Pilgerinteressierten und neugierig Gewordenen: 2020
sind wir in der ersten Ferienwoche, voraussichtlich im nördli-
chen Mühlviertel bzw. in der Tschechei 3-4 Tage unterwegs!
Feier der Ehejubilare
am Sonntag, 27. Oktober 2019 um 9 Uhr
An diesem Sonntag feiern wir die Hl. Messe mit allen Ehe-
paaren, die in diesem Jahr ihr Ehejubiläum begehen. Alle, die
25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60 und mehr Jahre ihrer Ehe im
gemeinsamen Gottesdienst mitfeiern möchten, sind herzlich
eingeladen, ebenso die Paare, die aus persönlichen Gründen
ein besonderes Jubiläum in Dankbarkeit feiern.
Wir bemühen uns, dieses Fest schön zu gestalten. Im An-
schluss an den Gottesdienst sind die Jubelpaare mit ihren An-
gehörigen zu einem Umtrunk in den Pfarrsaal geladen.
Wir bitten für unsere Vorbereitungen um
Anmeldung im Pfarrbüro bis Donnerstag, 24. Oktober 2019
Arbeitskreis Ehe und Familie
Impressum:
Herausgeber und Verleger: Röm.kath. Pfarramt Oberndorf, Kirchplatz 8, Tel.06272/4311
www.pfarreoberndorf.at
Redaktion: Pfarrer Mag. Nikolaus Erber, PA Johannes Lettner, Franz Gallhammer, Alois Zauner;
Titelbild: Foto Hermann Hermeter
Druck: Color Druck, Hallein
Offene Glaubensrunde
Nach der Sommerpause startet auch
die Glaubensrunde unter dem Motto
„Das Leben und den
Glauben teilen“
wieder ihre monatlichen Treffen!
ALLE sind wieder eingeladen zum Beten & Singen, zum
Austauschen & Diskutieren über Gott und die Welt, über
Freud und Leid, über Hoffnungen und Ängste und zum
Reden über alles was dich/uns/die Welt und die Kirche
bewegt!
Aktuelle Termine: 20 Uhr – bzw. nach der Abendmesse
Freitag, 13. September Freitag, 11. Oktober
Freitag, 8. November Freitag, 13. Dezember
Treffpunkt Pfarrhof – Gruppenraum 1
Stille Nacht Orgel
Pfarrkirche Oberndorf
Orgelvespern nach dem Jubiläumsjahr
Orgelvesper: „Franziskus – Lob der Schöpfung“
Sonntag, 29. September 2019 17 Uhr
Lukas Aussersteiner, Innsbruck
Orgelvesper: „Ars moriendi“
Sonntag, 27. Oktober 2019 17 Uhr
Markus Stepanek, Salzburg
Dekanats-Senioren-Wallfahrt
nach Hallein und Abtenau
am Montag, 7. Oktober 2019 Abfahrt 8 Uhr!
Liebe Seniorinnen und Senioren in Oberndorf und Göming!
Die Senioren-Dekanats-Wallfahrt führt uns in unsere Stille-
Nacht Partnerstadt Hallein und anschließend nach Abtenau.
Abfahrt um 8 Uhr von Oberndorf weg
(Zusteigmöglichkeit vorher in Ziegelheiden Bushaltestelle
und Bauernbräu).
Um 10.30 Uhr werden wir mit der Pfarrkirche Hallein vertraut
gemacht, um 11 Uhr feiern wir die Hl. Messe.
Dazu erklingt die im letzten Jahr neu errichtete und geweih-
te Gruber-Orgel. Anschließend fahren wir nach Abtenau zum
Mittagessen im Hotel Goldener Stern.
Nach dem Essen halten wir dort in der Pfarrkirche eine kurze
Andacht um ca.15 h.
Die Heimfahrt führt über die Postalm. Schließlich kehren wir
beim Gasthaus Laschensky ein.
Gestärkt kommen wir zwischen 18 – 19 Uhr wieder zurück.
Anmeldung im Pfarrbüro Montag – Freitag 9 – 11 Uhr.
Anmeldeschluss: Donnerstag 3. Okt. 2019
Donnerstag, 17. Oktober 2019
19.30 Uhr
Pfarrsaal Oberndorf
Eva Maria Wanghofer, MA
Sozialpädagogin, Kinesiologin, Family-
Support-Elterntrainerin
Kinder brauchen Grenzen!
Brauchen Kinder Grenzen?
Eltern finden in der Erziehung der Kinder einen Rahmen, in
dem sich Kinder entfalten und selbständig werden können
und, durch altersadäquate Grenzen geschützt, entwickeln
können. Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Doch was ist
dieses „Beste“? Wie sieht der individuelle Rahmen aus, in dem
sich ein Kind gut entwickeln kann? Kinder brauchen einerseits
Freiheit, um sich zu entfalten und selbständig zu werden,
andererseits benötigen sie auch Grenzen, die Orientierung
geben. Hier eine altersadäquate Balance zu finden fällt oftmals
schwer und ist für viele Eltern mit Unsicherheit behaftet. Inhalt
dieser ElternWerkstatt:
Was heißt „Grenzen setzen“?
Brauchen Kinder Grenzen?
Wann und wie macht es Sinn, Grenzen zu setzen?
Was tun, wenn‘s nicht funktioniert?
KBW und Pfarre in Kooperation mit dem EKIZ und dem
Elternverein der VS
Donnerstag, 14. November 2019 19.30 Uhr
Pfarrsaal Oberndorf
Erika Ramsauer, MTD
Dipl. Erwachsenenbildnerin, Mentorin für Personale
Pädagogik
Männer altern anders, Frauen auch!
Von der Kunst, Verständnis zu entwickeln und Chancen zu
ergreifen.
In dieser Veranstaltung erfahren Sie Wissenswertes über
das Alter(n) und erkennen, was das Leben noch reicher
machen kann. Altern Frauen und Männer unterschiedlich?
Sie haben doch ähnliche Themen! Gemeinsamkeiten und
Unterschiedlichkeiten zu entdecken macht das Leben reicher.
Hier bekommen Sie Impulse dafür, mit Verständnis für das
andere Geschlecht auf die jeweiligen Herausforderungen des
Älterwerdens zu blicken. Weiters erfahren Sie Wissenswertes
über diese Lebensphase.
So bleiben Sie neugierig auf das, was kommt, wobei der
eigene Kompass stets neu ausgerichtet werden kann.
Lebkuchenverkauf
Wie jedes Jahr verkauft der „Arbeitskreis Weltkirche“
herrlich schmeckende Lebkuchen nach allen Gottes-
diensten zum
Sonntag der Weltkirche“
Samstag, 19. Oktober +
Sonntag, 20. Oktober 2019
Sie können uns mit dem
Kauf der Bäckereien unterstützen.
Erstkommunion in Oberndorf
1. Reihe v.l.n.re.: Leon Noppinger, Alexander Schneider,
Martin Felber, Hannah Junger, Viktoria Watzl,
Amelie Probst, Christina Riefler,
Leonie Erbschwendtner, Stefan Lang,
Julia Schick, Sebastian Alterdinger, Nina Riedel
2. Reihe v.l.n.re.:
Fiona Steiner, David Költringer, Michael Augustin,
Benjamin Guggenberger, Lea Spasovski,
Sophia Mergel, Magdalena Cebis, Raphael Strobl,
Amelie Huber, Alice Stabl, Levi Paradeiser
3. Reihe v.l.n.re.: Niclas Fröschl, Luca Kalcher, Julian Lachout,
Alexander Scholtes, Sandro Surtmann,
Clemens Barth, Marie-Christin Mairoll, Lina Miller,
Lorenz Schlager, Yannick Schwarte
4. Reihe v.l.n.re.: KLc Raphaela Hafner, Pfr. Nikolaus Erber,
RL Gertrude Oberauer, Dir. Alexandra Haberl,
KLa Christa Barth, PA Johannes Lettner
Erstkommunion 2020
Nach der Erstkommunion ist auch schon wieder vor der nächs-
ten Erstkommunion!
Die Erstkommunionvorbereitung für das Jahr 2020 begin-
nen wir berits am 22. Oktober 2019 mit einem gemeinsamen
Infoabend für die Eltern der Kinder der zweiten Volksschul-
klassen, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal! Da gibt’s nähere Details
zum Ablauf, zu den geplanten Terminen und zur Gruppenein-
teilung.
Die Kinder haben dadurch die Möglichkeit als Erstkommuni-
ongruppe das ganze Kirchenjahr (ab Advent) schon intensiver
mitzufeiern, und auch für die Eltern verteilen sich die Termine
auf einen längeren Zeitraum!
Die Erstkommunion 2020 findet wieder traditionell am Fest
Christi Himmelfahrt 21. Mai um 9 Uhr statt.
In der Schule wird heuer Religionslehrerin Gertrude Oberauer
die Kinder begleiten und vorbereiten.
Wir freuen uns schon auf eine schöne Vorbereitung und hof-
fen auf eine gute Zusammenarbeit!
Unter dem Motto „I feel Go(o)d! - Mut zum Glauben“ startet
mit dem
Firm - Info - Abend für alle Firmkandidaten/innen und
Eltern/Paten am Dienstag, 15. Oktober 19 Uhr die Vor-
bereitung und Gruppeneinteilung für die nächste Firmung,
die am Sonntag, dem 7. Juni 2020 um 9 Uhr in unserer
Stadtpfarrkirche stattfinden wird!
Abt Johannes Perkmann aus dem Stift Michaelbeuern wird
wieder der Firmspender sein. Wir freuen uns schon jetzt auf ein
schönes Fest. Die Firmung soll den Jugendlichen Möglichkeiten
geben, sich im Glauben und in der Gesellschaft zu orientieren
und ihrem Leben eine gute Richtung für die Zukunft zu geben!
Da wir über die Schule nicht mehr alle Kinder und Jugend-
lichen erreichen, bitten wir Euch, diese Infos zur Firmung
auch an eure (ehemaligen) Schulkollegen/innen, Nachbarn,
Bekannten, … weiterzugeben, damit auch alle von Beginn an
mit dabei sein können!
Die fixe Anmeldung zur Firmvorbereitung erfolgt dann per-
sönlich durch den/die Firmkandidaten/in im Pfarrbüro!
Dienstag,12. & Mitwoch 13. November von 16.30-19.00 Uhr
Freitag, 15. November von 17.00 - 20.00 Uhr
r Fragen und Infos stehe ich gerne zur Verfügung:
Johannes Lettner - Pastass.Oberndorf@pfarre.kirchen.net
0676 / 8746 6579
Foto: Renate Hoffmann
Jugendgruppe Oberndorf
Nächstes Treffen –
Freitag, 27. September 2019
um 19.30 Uhr im Pfarrhof
Seit nunmehr einem Jahr gibt es die Jugendgruppe der ka-
tholischen Jungschar. Wir treffen uns meist einmal im Monat
für die unterschiedlichsten Unternehmungen: Schlittenfah-
ren, Fackelwanderung zur Abendmesse, Spieleabend, Piz-
zaabend, gemeinsamer Besuch eines Jugendgottesdienstes
standen auf dem Programm genauso wie das Mithelfen beim
Pfarrfest, gemeinsames Radfahren, Baden und das alljährliche
Jungscharlager mit den Ministrantinnen und Ministranten,
natürlich mit unserem eigenen Programm. Gegenseitiger Res-
pekt, Spass, Freundschaft und Gemeinschaft sind uns wichtig,
jede(r) ist gerne gesehen und willkommen.
Einige von uns trifft man auch auf Jugendwallfahrten in Rom
oder Assisi. Wenn Du älter als 12 bist und gerne vorbeikom-
men möchtest, laden wir dich herzlich dazu ein:
Unser nächstes Treffen findet am Freitag, 27. September im
Pfarrhof um 19:30 Uhr statt.
Wie im vergangenen Jahr werden wir uns auch zu diesem Ter-
min wieder bei allen jungen Helferinnen und Helfern für das
Mitwirken am Pfarrfest mit Pizza bedanken.
Neben Fotos des vergangenen Jahres vereinbaren wir ge-
meinsam, was wir in den kommenden Monaten erleben wol-
len.
r mehr Infos melde Dich einfach im Pfarrhof oder direkt bei
Johannes Lettner, Melanie Pertiller oder Thomas Peruzzi.
Wir freuen uns auf Dich!
Jungschar und Ministranten
Mit dem Schulbeginn starten auch wieder die Treffen der
Jungschar- und Ministranten-Kinder im Pfarrhof!
Jungscharstart ist am Freitag, 27. September 15.30 Uhr
im Pfarrsaal!
Wir - alle „alten“ aber natürlich auch alle neuen interessierten
Kinder ab der 1.Kl. VS - treffen uns wieder 14-tägig, jeden
2. Freitag, 15.00 – 16.30 Uhr
Miteinander im Jahreskreis unterwegs sein, spielen, singen,
basteln; gemeinsam unterwegs sein und die Welt erkunden!
Die JS-Termine für den Herbst:
27.9., 11.10., 25.10., 8.11., 22.11., 29.11. (1. Sternsingerprobe),
13.12., 20.12. (2. Sternsingerprobe)
Das genauere Programm findest du (ab Herbst) auf der Pfarr-
homepage www.pfarreoberndorf.at
Da der Altersunterschied zwischen den Jüngsten und den
Alten“ (1 Kl. NMS/Gym) relativ groß ist, möchten wir die
Gruppe heuer bei gewissen Programmpunkten aufteilen.
Dazu brauchen wir aber noch dringend Verstärkung!
Du hast Freitag Nachmittags (regelmäßig bzw. gelegentlich)
2 Stunden Zeit und Lust für einen „netten, lustigen Hau-
fen meist superbraver ;-) Kinder“, dann melde dich bitte so
schnell wie möglich bei uns!
Auch weitere HelferInnen (ab ~15J.) sind herzlich willkom-
men!
Wir freuen uns auf DICH & Deine Freunde/Innen und auf ein
schönes & lustiges JS-Jahr!
Aleksadra, Christine, Katharina, Ursula und Johannes
(pastass.oberndorf@pfarre.kirchen.net od. 0676/87466579)
Am 4. Oktober um 15.30 Uhr starten die „Neu-Ministanten“
mit ihren „Einschulungstreffen“!
Eingeladen sind alle Interessierten - speziell auch alle „alten
und neuen“ Erstkommunionkinder! Detailinfos folgen über
die Schule!
Einfach und schwer
Leben wir als Einzelne und als Gemeinschaft der
Kirche die Einfachheit einer großen Liebe, die auf
der Welt das Einfachste und Schwerste zugleich ist,
weil es nicht mehr und nicht weniger verlangt, als
sich selbst zu verschenken.
Benedikt XVI.
Die Kleinkinder sind ab September wieder herzlich eingeladen
zur monatlichen Kinderliturgie im Pfarrsaal!
Wir feiern kindgerecht Gottesdienst, mit vielen Liedern,
Geschichten, Bildern, Tänzen, uvm. Zum „Vater unser
verbinden wir uns mit der ganzen feiernden Gemeinde in der
Pfarrkirche.
Danach gibt es noch Zeit zum Spielen, zum Plaudern bei
Kaffee, Saft und ein paar Kekse ...
Die Termine im Herbst – jeweils um 9 Uhr im Pfarrsaal
22. September (Erntedank & Pfarrfest),
13. Oktober, 24. November, 15. Dezember
An einem Sonntag im Monat wird der Pfarrgottesdienst in
der Pfarrkirche wieder als „Familienmesse“ gestaltet. Mit
rhythmischen Liedern, von kleinen Teams oder zu besonderen
Anlässen vorbereitet, sollen sie für alle ALLE, speziell aber
auch für „zu groß gewordene Kinderliturgie-BesucherInnen“,
… eine Angebot sein!
20. Oktober, Weltmissionssonntag
gestaltet vom Kinder- & Jugendchor „for you(th)“
10. November, Jungschar- und Ministranten-Aufnahme
1. Dezember, Adventkranzweihe speziell auch mit den
Erstkommunionkindern & Firmlingen
Am Hl. Abend, 24.Dezember um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche
die Kinderkrippenfeier mit Hirtenspiel unter der bewährten
Leitung von Brigitte Scharinger.
Alle die gerne eine regelmäßige Mail-Erinnerung für Angebote
für Familien und Kinder hätten, bitte um eine kurze Info (mit
Mailadresse) an: pastass.oberndorf@pfarre.kirchen.net oder
per Whatsapp/SMS an 0676/87466579
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen und Mitfeiern!
Karla Hinterholzer
und der „Arbeitskreis Kinder-Ehe-und Familie“
Der Kinderchor und das Jugendensemble
für singbegeisterte Burschen und Mädchen zwischen 5 und 16
Jahren ist in unserer Pfarre im Laufe der vergangenen Jahre zu
einem fixen Bestandteil der Familiengottesdienste geworden.
Wir treffen uns in der Regel 2 – 3 x pro Monat am
Freitagnachmittag von 17:15 – 18:15 Uhr im Pfarrhof zum
gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren.
Die „Großen“ proben von 18:15 – 19:15 Uhr im Jugendensemble
- bei Bedarf gibt es eine Gesamtprobe mit allen Sängern und
Sängerinnen.
Die aktuellen Termine zu den Chorproben und Gottesdiensten,
die wir musikalisch mitgestalten dürfen, findet man in der
Monatsinformation und im Schaukasten unserer Pfarrkirche.
Ganz herzlich möchten wir uns bei den vielen
Gottesdienstbesuchern, die Ende Mai beim
Familiengottesdienst in der Pfarrkirche Oberndorf mit einer
großzügigen Spende zum Ankauf eines eigenen Klaviers
beigetragen haben, bedanken!
Monika Schachner-Knoblechner
NIKOLAUSAKTION
Wer für den 5. oder 6. Dezember 2019 den Besuch des
Nikolaus wünscht, sollte sich
frühzeitig vormerken lassen.
Die Einteilung erfolgt in der
Reihenfolge der Anmeldungen
– entsprechend den gewünsch-
ten Zeiten.
Vormerkung im Pfarrbüro nur
während der Bürozeiten:
Montag-Freitag: 9-11 Uhr, Tel: 4311
Der Arbeitskreis
„Kinder, Ehe und Familie“ wird sich bemühen, ge-
nügend „Nikoläuse“ einzuteilen und auf ihre Aufgabe
vorzubereiten.
Was es heißen
könnte zu hoffen
„Die Hoffnung stirbt zuletzt“, heißt es
in einem geflügelten Wort. Ist sie nichts
als pure Vertröstung, ein Übel?
Vielleicht doch mehr: göttlich.
Von Michael Seewald
Literarische Verarbeitungen religiöser Bekehrungen sind
nicht schwer zu finden. Sie schildern, schlicht gesagt, den
Weg vom Unglauben zum Glauben. An Geschichten des Glau-
bensverlustes, die die umgekehrte Bewegung verarbeiten,
mangelt es ebenfalls nicht. Selten anzutreffen ist hingegen
jene Konstellation, die Emmanuel Carreres autobiografisch
gefärbtes, der Gattung nach kaum einzuordnendes Werk „Das
Reich Gottes“ (2016) bietet. Dort ist von einer Bekehrung auf
Zeit, also sowohl vom Gewinn als auch vom Verlust des Glau-
bens, die Rede. Wie viel Wahrheit und wie viel Dichtung im
Werk dieses Schriftstellers steckt, lässt sich nicht genau sagen,
weil Carrere es versteht, Dichtung und Wahrheit literarisch so
gekonnt zu verbinden, dass sie sich nicht mehr scheiden las-
sen. Es gibt mehrere Stellen, an denen der Ich-Erzähler selbst,
der durch seine fast exhibitionistische Offenheit um Glaub-
würdigkeit wirbt, den fiktionalen Charakter des von ihm als
autobiografische Tatsache Vorgetragenen andeutet. Theolo-
gisch aufschlussreich ist, wie Carrere mit der Sensibilität eines
Menschen, dessen Beruf der gekonnte Umgang mit Worten
ist, darüber nachdenkt, welche Veränderungen der Gewinn
und der Verlust religiösen Glaubens für die Sprache bedeuten.
„Im Herbst 1990 wurde ich von Gnade berührt‘ - heute ist es
mir gelinde gesagt peinlich, die Dinge so zu nennen, aber da-
mals nannte ich sie so. Der Eifer, der aus dieser Bekehrung` er-
wuchs, hielt fast drei Jahre lang an.“ Im Nachhinein, als er aus
der Perspektive des Nicht-mehr-Glaubenden die Sätze des
Strenggläubigen liest, möchte er das, was er in seinen from-
men Jahren schrieb, am liebsten „alles in Anführungszeichen
setzen“.
Weil nichts selbstverständlich ist
Die hauchdünne Grenzlinie zwischen Glauben und Unglau-
ben scheint also auch entlang der Sprache zu verlaufen.
Begriffe wie Gnade, Berufung, Sünde oder Erlösung sind im
Alltag kirchlicher Selbstverständigung gang und gäbe. Wer
diesem EkklesioSound eine Weile lang zuhört, dem könnte
sich jedoch der Verdacht aufdrängen, dass die so Redenden
oft selbst nicht genau wissen, was sich hinter ihren Hülsen
verbirgt. Sie sind womöglich insofern kompetente Sprecher,
als sie die Regeln des kirchlichen Sprachspiels derart beherr-
schen, dass sie wissen, wann sie was sagen müssen, ohne bei
den Eingeweihten Kopfschütteln zu erregen. Dem Nichtein-
geweihten oder früher einmal Eingeweihten, mittlerweile
aber Distanzierten, scheint es hingegen, als könne das Gesag-
te nur noch „in Anführungszeichen“ gesetzt werden.
Wo religiöses Sprechen sich nicht hinter Floskeln versteckt,
hat es jedoch eine unersetzliche Bedeutung: einen Eigensinn,
der anstößig ist. Religiöse Rede artikuliert nämlich die Nicht-
selbstverständlichkeit der Welt. Das wird besonders dort
deutlich, wo Gott der Adressat dieses Sprechens ist: beim
Loben und Klagen, Bitten und Danken. Ein Mensch, der Gott
lobt, nimmt es nicht als selbstverständlich hin, dass die Welt
ist, wie sie ist. Er hält ihre Existenz und Beschaffenheit viel-
mehr im wörtlichen Sinne für der Rede wert und fasst diesen
Eindruck staunend gegenüber Gott, dem Grund der Welt, der
nicht mit der Welt identisch ist, ins Wort. Der Klagende tut
Ähnliches, nur unter anderen Vorzeichen. Er will sich nicht mit
erfahrenem Übel zufriedengeben und verleiht dem durch das
Übel verursachten Leid eine Stimme, die Gott bisweilen auch
anklagend in die Verantwortung für seine Welt ruft. Gleiches
wird beim Bitten vollzogen, allerdings nicht anklagend, son-
dern appellativ, indem der Mangel ins Wort gefasst sowie um
Abhilfe gebeten wird. Und wer dankt, betrachtet es nicht ein-
fach als gegeben, dass ihm Gutes widerfährt.
In der Lücke der Ungewissheit
Ob Lob und Klage, Bitte und Dank tatsächlich einen Adressa-
ten haben, ob also jemand da ist, der sie hört, lässt sich nicht
wissen, sondern nur erhoffen. Man könnte daher sagen: Die
Eigenheit religiöser Rede besteht darin, dass sie die Nicht-
selbstverständlichkeit der Welt hoffend ins Wort fasst.
Will man das, was Hoffnung im christlichen Sinne bedeutet,
treffend erfassen, darf man um eine grundlegende Einsicht
nicht herumreden: Hoffnung setzt die Existenz von etwas
Defizitärem voraus. Jeder, der darauf angewiesen ist, etwas
zu hoffen, befindet sich in einer misslichen Lage und wäre
lieber in einer Situation, in der er nicht zu hoffen bräuchte.
Wer darauf hofft, gesund zu werden, ist krank und kann sich
nicht gewiss sein, ob er tatsächlich gesund wird. Er würde
vermutlich die Hoffnung auf seine Genesung, auch wenn sie
ihn trösten mag, liebend gern gegen tatsächliche Gesundheit
eintauschen. Und der Kassierer an einem Bankschalter, der so
gedankenversunken ist, dass er nicht weiß, ob er der Kundin,
die gerade die Bank verlässt, die richtige Summe ausgezahlt
hat, hofft, dass am Ende des Tages die Kasse mit den Büchern
übereinstimmt. Natürlich wäre es ihm lieber, so etwas nicht
hoffen zu müssen, sondern zu wissen, dass alle Buchungen
richtig waren. Hoffnung springt also in jene Lücke, die die Un-
gewissheit hinterlässt.
Ungewissheiten können in vielen Bereichen verringert,
wenn nicht gar völlig beseitigt werden. Man könnte (was ver-
mutlich auch der Fall ist) die Geldausgabe in einer Bank so re-
gulieren, dass alle Buchungen mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit korrekt sind. Bei Krankheit und Gesundheit
ist das deutlich schwieriger. Medizinische Fortschritte vermö-
gen viele Krankheiten zu heilen. Dass es aber irgendwann gar
keine Krankheiten mehr geben wird, dürfte eine Utopie sein.
Bei Unsicherheiten der zweiten Art - also solchen, die sich nie
gänzlich in den Griff bekommen lassen und die deshalb stets
bedrohlich in das Leben hineinragen - setzt eine Hoffnung an,
die sich als spezifisch religiös bezeichnen ließe.
Dort, wo sich menschliche Machbarkeit erschöpft, kann
(nicht: muss!) eine Instanz in den Blick geraten, die sich jen-
seits unserer verfügbaren Lebenswelt bewegt und die ihre Be-
deutsamkeit dort entfaltet, wo Menschen - sei es aus Schmerz,
wie bei Bitte und Klage, sei es aus Freude, wie bei Lob und
Dank - an ihre Grenzen stoßen. Hoffnung setzt also deshalb
etwas Defizitäres voraus, weil sie nur dort anzutreffen ist, wo
Menschen sich nicht mit dem Defizitären abfinden.
Die Weigerung, sich mit etwas Gegebenem abzufinden, hat
der Hoffnung einen zweifelhaften Ruf eingebracht. Mytho-
logisch, so erzählt der griechische Dichter Hesiod (vor 700 v
Chr.), entstammt die Hoffnung der Büchse der Pandora. Pan-
dora, wörtlich die Allbeschenkte, war ein Gemeinschaftswerk
der Götter, die sich an dem kühnen Prometheus rächen woll-
ten, weil er versucht hatte, sie um ihre Opfer zu betrügen und
ihnen das Feuer stahl. Pandora wurde mit einer Büchse zu Epi-
metheus, dem Bruder des Prometheus, gesandt, der sie auf-
nahm. Als sie ihr Kästchen öffnete, entströmten ihm eine Viel-
zahl von Übeln. Als Letztes in der Büchse der Pandora befand
sich die Hoffnung. Bevor die Hoffnung aber entweichen konn-
te, schloss Pandora ihr Kästchen wieder. Was hat die Hoffnung
nun in dieser Büchse, neben all den Plagen und Übeln, zu su-
chen, und was hat es zu bedeuten, dass Pandora das Kästchen
schloss, bevor die Hoffnung entweichen konnte?
Die Büchse der Pandora
Zwei Möglichkeiten bieten sich an. Erstens: Die Hoffnung ist
etwas Positives. Sie stellt dann jenes Mittel dar, durch das sich
die Übel dieser Welt bestehen lassen, weil die Menschen sich
nicht mit ihnen abfinden. Der griechische Dichter Pindar (ge-
storben im 5. Jh. v Chr.) hat den Verschluss der Büchse so ge-
deutet, dass die Hoffnung an der Weltflucht gehindert wurde,
die die anderen Götter bereits angetreten haben, so dass die
Hoffnung als einzig Göttliches bleibend unter den Menschen
wohnt. Während etwa die Göttinnen der Scham (Aidos) und
der Gerechtigkeit (Nemesis), der Treue (Pistis) und der Gelas-
senheit (Sophrosyne) die Welt der Menschen verlassen und
sich auf den Olymp zurückgezogen haben, ist die Hoffnung
(Elpis) als einzige Göttin und damit auch als irdische Statt-
halterin alles Göttlichen geblieben (vgl. Michael Theunissen:
„Pindar. Menschenlos und Wende der Zeit“, München 2002, S.
339f).
Zweitens könnte man die Hoffnung, die in der Büchse der Pan-
dora in einer Reihe mit lauter Übeln steht, aber auch selbst als
ein Übel betrachten, möglicherweise sogar als das schlimmste
Übel, das zuletzt kommt. Bedenkt man, dass Zeus sich durch
Pandora und ihre Büchse an den Menschen rächen wollte,
scheint das nicht ganz ausgeschlossen. Warum sollte er etwas
Gutes in die Büchse getan haben? So hat zumindest Friedrich
Nietzsche (1844-1900) gefragt, der selbst Gräzist war, und die
Hoffnung als das „übelste der Uebel“ bezeichnet, „weil sie
die Qual der Menschen verlängert, indem sie dafür sorgt,
dass der Mensch selbst» fortfahre, sich quälen zu lassen“ (in:
„Menschliches, Allzumenschliches“ 1,71, Kritische Gesamtaus-
gabe 4.2, Berlin 1967, S. 80). Hoffnung ist für Nietzsche also
kein Gut, sondern ein Übel, weil sie den Menschen dazu bringt
zu akzeptieren, was inakzeptabel ist, und fortzufahren, wo
Einhalt geboten wäre.
In der Tat trifft Nietzsche einen wunden Punkt. Wo Religi-
on den Trost, den Hoffnung spendet, vertröstend einsetzt,
und Hoffnung leidende Menschen in eine fügsame Passivität
hineinführt, drängt sich der Verdacht auf, dass es sich bei ihr
tatsächlich um ein Übel handelt. Wo Religion hingegen das
Bewusstsein wachhält, dass die Welt nicht so ist, wie sie sein
könnte, und dieses Missverhältnis befreiend ins Wort fasst, er-
weist sich die Hoffnung tatsächlich als das, was Pindar gött-
lich nannte: als etwas, das nicht weltflüchtig ist, sondern den
Menschen mitten in ihrem Leben einen Horizont jenseits ihrer
verfügbaren Lebenswelt eröffnet.
Der Schlussstein der Schöpfung
Die Beziehung zwischen Hoffnung und religiösem Glauben
ist komplex. Auf der einen Seite bietet Religion nur eine un-
ter mehreren möglichen Gestalten der Hoffnung an. Denkbar
wäre auch eine Konzeption von Hoffnung, die sich, wie Ernst
Bloch (1885-1977) formulierte, über der Angst, aber unterhalb
des Paradieses bewegt. Auch eine solche Hoffnung ist jedoch,
da sie aus der Ungewissheit heraus geboren wurde und ihr
sicheres Wissen über das Kommende fehlt, auf Glauben (wenn
auch nicht auf religiösen Glauben) angewiesen. Denn Hoff-
nung braucht einen Sachgehalt. Sie ist Hoffnung auf etwas
oder auf jemanden. Der Glaube buchstabiert das, was gehofft
wird, aus.
Der christliche Glaube tut dies in einer doppelten Weise. Er
gibt nicht nur einen Gegenstand der Hoffnung, sondern auch
einen Grund der Hoffnung an: das „Evangelium von Jesus
Christus“ (Mk 1,1). Im äußerlich unscheinbaren Leben Jesu von
Nazaret, in seinem Leiden, seinem gewaltsamen Tod und sei-
ner geglaubten Auferstehung zeigt sich demnach, wer Gott
ist. Gottes liebende Zuwendung zur Welt wird im Unspekta-
kulären und im Dramatischen des Lebens Jesu „unter den Be-
dingungen der Sünde, der Verworfenheit und Zweideutigkeit
des menschlichen Herzens gleichsam ,durchgeführt`, purifi-
ziert, vereindeutigt, am extremen Punkt ihrer Infragestellung
und Entfremdung vom Ursprung in Schuld, Hölle, Tod noch
einmal geoffenbart, so der Benediktiner und Theologe Elmar
Salmann (in: „Der geteilte Logos. Zum offenen Prozess von
neuzeitlichem Denken und Theologie“, Rom 1992,45f).
Christliche Hoffnung besteht in der gläubigen Erwartung,
dass das, was sich im Leben Jesu und an Jesus ereignet hat,
auch im Leben aller Menschen zur Wirklichkeit wird: dass
nämlich die Erfahrung der Ungewissheit und der Eindruck der
Bruchstückhaftigkeit allen Lebens und Erkennens darin auf-
gehoben werden, dass Gott selbst den Schlussstein zu seiner
Schöpfung setzt und sie im Guten vollendet. Jesus ist also der
Grund christlicher Hoffnung und die Gemeinschaft mit Gott,
die in ihm zur personalen Darstellung gelangt, ist der Gegen-
stand dieses Hoffens.
Die Verbindung von Glaube und Hoffnung erschöpft sich
jedoch nicht in der Angabe sachlicher Gehalte. Eine für die
christliche Theologie äußerst einflussreiche Formulierung aus
dem Hebräerbrief lautet: „Glaube heißt feststehen in dem, was
man erhofft“ (11,1). Die Verbindung von Glaube und Hoffnung
bewirkt also eine Haltung, man könnte auch sagen: einen Ha-
bitus, den sich Glaubende und Hoffende zu eigen machen.
Die Kirche stellt die institutionelle Verfestigung dieser Hal-
tung dar. Sie ist die Gemeinschaft der an Jesus Glaubenden
und der auf ihn Hoffenden. Als solche hat sie dafür Sorge zu
tragen, dass der Glaube, den sie verkündet, auch tatsächlich
hoffnungsförmig ist. Anders gesagt: Die Kirche wird ihrer Sen-
dung nur dann gerecht, wenn es in ihr etwas zu hoffen gibt
oder - etwas komplizierter ausgedrückt - wenn es ihr gelingt,
das, was sich in Jesus ereignet hat, heute noch als Evangelium,
als Frohe Botschaft, zu verkünden.
Damit ihr das gelingt und sie im gehaltvollen Sinne wieder
etwas zu sagen hat, muss sie gelegentlich mit sich selbst ins
Gericht gehen. Ist ihr Glaube stark, steht sie also tatsächlich
fest in dem, was sie erhofft, braucht sie sich dabei nicht zu
schonen.
Michael Seewald, Dr. theol. Professor für Dogmatik und
Dogmengeschichte, Universität Münster. Der Beitrag geht
zurück auf den Vortrag beim Leserkongress in Dresden zum
siebzigjährigen Jubiläum des CIG.
Dieser Artikel findet sich in CHRIST IN DER GEGENWART 34
2019 373f
Wir gratulieren zum Geburtstag
Im März
Leopold Stättner 75Jahre
Dr. Egon Lehnert 80 Jahre
Engelbert Absmanner 85 Jahre
Im April
Karl Gschaider 75 Jahre
Helmut Rampler 75 Jahre
Raimund Tanner 75 Jahre
Katharina Aigner 85 Jahre
Magdalena Maier 85 Jahre
Barbara Karl 91 Jahre
Adolf Pföss 92 Jahre
Anna Fritz 95 Jahre
Im Mai
Anna Gruber 75 Jahre
Maria Gschaider 75 Jahre
Paula Höglinger 75 Jahre
Katharina Niederreiter 75 Jahre
Maria Eder 75 Jahre
Ursula Tanner 75 Jahre
Renate Lienbacher 80 Jahre
Christine Lämmermeyer 80 Jahre
Maria Standl 80 Jahre
Herbert Konrad Brenner 85 Jahre
Theres Maislinger 85 Jahre
Ing. Franz Schichtle 85 Jahre
Otto Feichtner 90 Jahre
Johanna Vockenberger 91 Jahre
Karoline Wimmer 92 Jahre
Franz Hauser 92 Jahre
Maria Haslauer 93 Jahre
Im Juni
Johanna Mack 75 Jahre
Rosa Maria Stögbuchner 80 Jahre
Julijana Mühlböck 80 Jahre
Anna Lugstein 80 Jahre
Aloisia Pucher 85 Jahre
Veronika Schmiederer 85 Jahre
Erna Dezlhofer 85 Jahre
Elfriede Wimmer 91 Jahre
Elisabeth Friedwagner 99 Jahre
Im Juli
Adelheid Niedermüller 75 Jahre
Anita Vogl 75 Jahre
Ida Flachberger 75 Jahre
Elisabeth Lebesmühlbacher 75 Jahre
Peter Franz Reitbauer 75 Jahre
Franz Ablinger 85Jahre
Josef Frauenlob 85 Jahre
Johann Maier 85 Jahre
Margaretha Oberholzner 90 Jahre
Helena Rosenstatter 91 Jahre
Friedrich Lepperdinger 92 Jahre
Elisabeth Reitsamer 95 Jahre
Im August
Franziska Noppinger 75 Jahre
Friedrich Hauser 75 Jahre
Wilhelm Gruber 75 Jahre
Elisabeth Grill 80 Jahre
Rosa Gradl 80 Jahre
Johanna Gschaider 80 Jahre
Elisabeth Duschl 80 Jahre
Hans Höller 80 Jahre
Irmgard Kienast 90 Jahre
Gottfried Mayrhofer 90 Jahre
Sebastian Noppinger 91 Jahre
Ludwig Mittasch 95 Jahre
Einladung zum
Interreligiösen Friedensgebet
Pfarrsaal Laufen (bei der Stiftskirche)
Donnerstag, 3. Oktober 2019, 19 Uhr
„Die Brüderlichkeit aller Menschen
Dokument über die „Brüderlichkeit aller Menschen für ein
friedliches Zusammenleben in der Welt, unterzeichnet von
Papst Franziskus und dem Großimam von Al-Azhar, Ahamad
al-Tayyib (06.02.2019)
„Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder se-
hen, den man unterstützt und liebt. Aus dem Glauben an Gott,
der das Universum, die Geschöpfe und alle Menschen – auf-
grund seines Erbarmens – mit gleicher Würde erschaffen hat,
ist der Gläubige gerufen, diese menschliche Brüderlichkeit
zum Ausdruck zu bringen, indem er die Schöpfung und das
ganze Universum bewahrt und jeden Menschen unterstützt,
besonders die am meisten Bedürftigen und die Ärmsten.
Ausgehend von diesem transzendenten Wert haben wir uns
in verschiedenen Begegnungen, die von einer Atmosphäre
der Brüderlichkeit und Freundschaft geprägt waren, über die
Freuden, Leiden und Probleme der heutigen Welt im Hinblick
auf den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, die
Errungenschaften in der Medizin, das digitale Zeitalter, die
Massenmedien und Kommunikationsmittel ausgetauscht;
über die Armut, die kriegerischen Auseinandersetzungen und
das Leiden so vieler Brüder und Schwestern in verschiedenen
Teilen der Welt, die hervorgerufen werden durch Wettrüsten,
soziale Ungerechtigkeit, Korruption, Ungleichheit, morali-
schen Verfall, Terrorismus, Diskriminierung, Extremismus und
viele weitere Ursachen.
Aus diesem brüderlichen und aufrichtigen Austausch, den
wir hatten, und aus der Begegnung voller Hoffnung auf eine
strahlende Zukunft für alle Menschen, entstand die Idee die-
ses »Dokuments über die Brüderlichkeit aller Menschen«.
Gott für uns
Gott [selbst] ist das „Letzte Ding“ des Gescpfs.
Er ist als Gewonnener Himmel, als Verlorener
Hölle, als Prüfender Gericht, als Reinigender
Fegfeuer.
H.U. von Balthasar
Zeit für einen guten Film
„Morgen – Es gibt so viele Lösungen“
(Frankreich 2015)
In Kooperation mit dem kath. Bildungswerk und der
FairTrade-Gruppe, gibt es auch heuer im Herbst -
Donnerstag, 26. September um 20 Uhr im Pfarrsaal
wieder einen besonderen Film
(Filmpreis „Cesar“ als bester Dokumentarfilm!)
„Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder
von uns dazu beitragen könnte? In der Zeitschrift Nature erschien
eine Studie, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zi-
vilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt. Die Initiatoren des
Films wollen sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell
ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausrei-
chen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum
Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie
sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiati-
ven, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische
Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringends-
ten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Ge-
schichte für unsere Zukunft geben kann.
Am Donnerstag 7. November um 19.30 Uhr gibts den auf
einer wahren Geschichte beruhenden und sehr berührenden
Salzburger Film:
„Meine beste Welt
(Sbg 2017).
Lagerfeuer und Abenteuergeschichten: Der siebenjährige Adrian
erlebt eine Kindheit in der Drogenszene am Rand Salzburgs und mit
einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er
groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine
behütete Kindheit, die beste aller Welten. Er ist kein unglückliches
Kind, sie eine liebevolle Mutter, spielt mit ihm Fußball, erhlt ihm
Zaubermärchen, bestärkt ihn. Bis sich die Außenwelt nicht mehr län-
ger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren
Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen
Dämonen besiegen. Ein ehemaliger Junkie, der in einer christlichen
Gemeinschaft Halt gefunden hat, gibt den Anstoß dazu.
Adrian Goiginger erzählt seine eigene Geschichte und setzt damit
seiner Mutter, die 2012 an Krebs gestorben ist, ein Denkmal.
Prädikat besonders sehenswert!! Nominierungen für zahlrei-
che Auszeichnungen
Infos zu den Filmen gibt’s im Pfarrbüro oder bei PA Johannes
Lettner – 0676/87466579
Kommen, Mitschauen, Mitdiskutieren, … Eintritt frei!
Jakob ist eine schillernde Figur aus den Erzelternerzählungen
der Bibel. Sein Kampf mit Gott ist eine der eindrucksvollsten
Passagen. Wer oder was ist GOTT? Ist Gott ein Wunscherfüller,
ein Gegenüber, eine in uns wohnende Kraft? In der
alttestamentlichen Erzählung kommt es zu mehreren
Begegnungen. Die Hauptfigur Jakob ist ein Muttersöhnchen,
ein Betrüger und Betrogener. Die Theatergruppe 42a, die
alljährlich ein anderes Bibelbuch dramatisiert, zeichnet das
Leben dieses Gottesringers nach.
Montag, 25. Nov. 2019 19:30 Uhr
Pfarrsaal Oberndorf
Abendkassa: 12.-, Vorverkauf: 9.-
Mitveranstalter:
Pfarre Oberndorf, Katholisches Bildungswerk Oberndorf
Bibelreferat der Erzdiözese Salzburg
Vorverkauf:
Pfarrbüro Oberndorf, Montag-Freitag 9- 11 Uhr,
Tel.06272-4311
ADVENTKRANZVERKAUF
Freitag, 30. Nov. 2019
13.00 - 18.00 Uhr
im Pfarrhof
Samstag, 1. Dez. 2019
9.00 – 12.00 Uhr
im Pfarrhof
Aus den
MATRIKEN
Trauungen
Taufen
Gottesdienstordnung
A
llerheiligen und Allerseelen
Freitag, 1. Nov. 2019, Allerheiligen
09.00 Hl. Amt
14.00 Wortgottesdienst mit Gräbersegnung am Friedhof
Samstag, 2. Nov. 2019, Allerseelen
19.00 Hl. Amt für alle unsere Verstorbenen
und Gedenken der Verstorbenen des letzten Jahres
Beichtgelegenheit vor allen Gottesdiensten
Beerdigungen
Kolpingstraße 2a / 5110 Oberndorf
Tel: 06272/6769
www
.biblio.at/partner/oberndorf
E-mail: bib.obdf@salzburg.at
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
9.00 -11.00
16.00 -19.00
16.00 -19.00
16.00 -19.00
Dokument1 07.03.2004 17:18 Seite 1
ÖFFNUNGSZEITEN:
9.00 - 12.00
15.00 - 19.00
15.00 - 19.00
15.00 - 19.00
Und wieder ist
es Zeit für gute Filme!
In Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt, den Wer-
begemeinschaften Oberndorf & Laufen sowie der FairTrade-
Gruppe gibt es am
Dienstag, 29. September um 19.30 Uhr
in der Aula der NMS-Oberndorf (HS)
den Doku-Film
GLOBAL SHOPPING VILLAGE“
(Österreich 2014)
Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit der Regisseurin Ulli
Gladik!
Shoppingcenterentwickler pla-
nen und realisieren Shopping-
center. Wir beobachten ihre Ar-
beit, ihre Strategien und folgen
ihnen in die verschlungenen
Netzwerke des internationa-
len Kapitals. Doch ihr Handeln
bleibt nicht ohne Folgen. Wir
besuchen eine Stadt, die ihre
Funktion verloren hat und er-
leben, wie sich Widerstand zu
formieren beginnt.
Die Immobilienbranche hat nicht nur Auswirkungen auf das
globale Finanzsystem, sondern verändert auch dramatisch
unsere Städte und unsere Lebenswelt.
Donnerstag, 19. November um 19.30 Uhr
im Pfarrsaal
steht ein weiterer mit vielen Preisen ausgezeichneter „Pfl icht-
fi lm“ auf dem „Kino-Programm:
WIRKLICH GUTE FREUNDE (Frankreich 2011) -
Originaltitel im Pfarrbüro zu erfragen
Ein wohlhabender, an den Rollstuhl gefesselter Franzose ade-
liger Herkunft engagiert einen jungen Migranten als Pfl eger,
der so gar nicht in den kultivierten
Haushalt passen will. Doch sein
Dienstherr will nicht länger wie ein
rohes Ei behandelt werden.
Pfi ge Dialoge, guten Hauptdar-
stellern und eine Handlung die zwi-
schen Komik und Verständnis dafür
plädiert, sozialen und kulturellen
Diff erenzen nicht mit Hass, sondern
mit Solidarität zu begegnen!
Infos zu den Filmen gibt’s im Pfarrbüro oder bei PA Johannes
Lettner – 0676/87466579
Kommen, Mitschauen, Mitdiskutieren, … Eintritt frei!
Lagerfeuer, für eine abendliche Fackelwanderung. Nach einer
Gewitternacht verging der herrliche Sonntag mit bunten Sta-
tionen zum Thema Natur und einer abschließenden Wortgot-
tesfeier, zu dem wir auch wieder viele Eltern begrüßen durf-
ten, wie im Flug! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Vielen Dank an dieser Stelle allen, die mitgeholfen haben, die-
se Tage wieder zu einem so tollen Erlebnis zu machen!
Vieles NEU ab Herbst!
Aus berufl ichen und persönlichen Gründen werden uns leider
Franziska Niederreiter und Gerti Gefahrt ab Herbst als Jung-
scharleiterinnen verlassen. Vielen vielen Dank und „vergelts
Gott“ für euren tollen Einsatz!
Da ja auch Elisabeth Katzdobler ihr Jahr bei uns beendet hat,
suchen wir ganz dringend ab sofort neue Jungscharleiter/In-
nen für unser Team!
Aus organisatorischen Gründen ändert sich auch der Termin
für unsere Treff en:
NEU: jeden 2. Freitag, 14.30-16.00Uhr
?
Du hast jeden zweiten Freitag Nachmittag 2 Stunden Zeit
und Lust für einen „netten, lustigen Haufen Kinder, dann
melde dich bei uns! Wir – und die Kinder brauchen DICH!!!
Jungscharstart: Freitag, 2. Oktober 14.30Uhr im Pfarrsaal!
Eingeladen sind alle „Alten“ aber natürlich auch alle neuen in-
teressierten Kinder ab 6 (– ca. 11 Jahre)
Die JS-Termine für den Herbst:
2.10., 16.10., 30.10., 13.11., 27.11., 11.12. – jeweils von 14.30 –
16.00 Uhr im Pfarrsaal!
Das genauere Programm fi ndest du auf der Pfarrhomepage
www.pfarreoberndorf.at
r alle MinistrantenInnen gibt’s als Dankeschön für ihren fl ei-
ßigen Dienst im letzten Jahr am Rupertitag (24. Sept.) wieder
den traditionellen Ministrantenausfl ug – wir fahren wieder
nach Bad Tölz ins Alpamare Erlebnisbad! In Infos gibt’s in der
Sakristei und auf der Homepage!
Die „NeuministrantenInnen“ starten heuer Ende Oktober mit
ihrer „5 Ausbildungstreff en“ – eingeladen sind dazu speziell
auch alle diesjährigen Erstkommunionkinder! Infos folgen
über die Schule!
Wir freuen uns auf DICH & Deine Freunde/Innen und auf ein
schönes, lustiges & gutes Jahr!
Dagmar Ponner & Johannes Lettner
PFB_Erntedank_2_15.indd 11 09.09.2015 08:32:08
Rainer Mayr 55 Jahre
Ingeborg Höhn 78 Jahre
Karoline Reif 84 Jahre
Karoline Wimmer 92 Jahre
Eva Zillner-Vieson 77 Jahre
Fabian Hagmüller 16 Jahre
Lucia Lackner 87 Jahre
Harald Kollmann 92 Jahre
Anna Furthner 90 Jahre
Anna Kreil 89 Jahre
Iris Maislinger, Oberndorf
Anna-Lena Rosenstatter-Niederreiter, Oberndorf
Nina Alicia Salome Riedel, Oberndorf
Lea Erbschwendtner, Göming
David Stummvoll, Oberndorf
Katja Sereinig, Klagenfurt
Vinzent Johann Buchwinkler, Göming
Emilia Schick, Göming
Leah Lisa Maier, Schlins
Marcel Straßhofer, Oberndorf
Noah Matthias Obernhuber, Oberndorf
Andrej Rosa, Oberndorf
Julian Zeiner, Oberndorf
Jakob Andreas Tutschka, Göming
Samuel Foidl, Bürmoos
Elena Rund, Göming
Emily Erny, Oberursel
David Adlgasser, Oberndorf
Florian Natschläger, Oberndorf
Leopold David Thomas Danner, Oberndorf
Lisa Marie Pöschl, Oberndorf
Julian Strametz, Oberndorf
Tobias Hoffmann, Salzburg
Jürgen Grubmüller
Kerstin Schmock
Höchst
Miran Rosa
Annamarija Ros
Oberndorf
Mattus Szekieta
Marie Szekieta
Freilassing
Thomas Rosenstatter-Niederreiter
Manuela Rosenstatter-Niederreiter
Oberndorf
Helmut Neuhuber
Patricia Ortwein
Bürmoos
Johann Schernthanner
Viktoria Mimovic
Oberndorf
Sebastian Buchwinkler
Stephanie Bogensberger
Göming