Pfarrbrief Ostern 2016

Fastenzeit und Ostern 2/2016
Liebe Schwestern und Brüder
in unserer Pfarrgemeinde
Oberndorf und Göming!
Liebe Kinder!
Weiterführend vom Oster- und Weihnachtspfarrbrief 2015 mit
den Bildern vom „Guten Hirten“ und der „Verkündigung“ stel-
le ich in diesem Schreiben den „Barmherzigen Vater“ von Adi
Holzer in der Friedhofskapelle von Hopfgarten zur Betrach-
tung vor.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn
dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wie-
der gefunden worden „
(Lk 15,32)
„Er war tot und lebt wieder...“ ist das Zitat am rechten unte-
ren Rand. Das Gleichnis vom barmherzigen Vater steht im
Zentrum des Lukasevangeliums. Adi Holzer hat die Mitte der
Botschaft und des Lebens Jesu ins Bild gebracht: in der Herz-
gegend des Vaters strahlen Goldkörner und machen sichtbar,
was der Künstler aus dem ersten Johannesbrief in goldenen
Lettern als Zusammenfassung zitiert: „Gott ist die Liebe“. Das
Antlitz des Vaters ist eingerahmt vom Weiß seines Haares und
Bartes; das Antlitz des heimgekehrten, vor ihm knienden Soh-
nes, strahlt vom warmen Rotorange des Lichtes, das aus der
Tür des Hauses strömt. Die Goldmosaikstrahlen säumen die
Türschwelle für den nach Hause Gekommenen. Die großen
Hände des Vaters umfassen bergend den Sohn.
Ein kleines Detail bringt die Heimkehr in unsere Gegenwart.
Am rechten Rand in mittlerer Höhe ist ein Flugzeug mit Kon-
densstreifen zu sehen. Mir fallen die Verse aus dem Psalm 139
ein:„ Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine
Hand auf mich.
.. Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, wohin mich vor
deinem Angesicht flüchten?...Nehme ich die Flügel des Mor-
genrots und lasse mich nieder am äußersten Meer, auch dort
wird deine Hand mich ergreifen und deine Rechte mich fas-
sen. „ (Ps 139,4.6-9)
Das Rad des Lebens und unserer geschenkten Zeit dreht sich.
Sehen wir es im Zeichen des Kreuzes, das sich hineindreht in
das ewige Leben?
Osternacht
Aller Augenschein sagt
ein Grab ist ein Grab
tot ist tot
aus ist aus
fertig nichts weiter.
Wir haben nichts dagegen
als eine winzige Hoffnung.
Wir haben nichts in den Händen
als ein kleines Licht
im Dunkeln.
Wir haben nichts vor Augen
als ein paar verwirrte
erschrockene Menschen
die es nicht fassen können
dass er lebt
und ein leeres Grab.
Wir haben nichts
als ein Lied auf den Lippen
er ist auferstanden
halleluja!
Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht © Matthias-Grüne-
wald-Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2011.
Ich wünsche Euch zusammen mit allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern eine gesegnete Heilige Woche und ein frohes
Osterfest. Ich lade ein, miteinander die Gottesdienste um Tod
und Auferstehung Jesu Christi zu feiern.
Euer Pfarrer
Das Leben + den
Glauben teilen
Die Erinnerung und die immer
wieder neue Einladung zur offenen
Glaubensrunde für ALLE!
Zum Austauschen & Diskutieren
über Gott und die Welt, über Freud und Leid, über
Hoffnungen und Ängste; aber auch zum Beten & Singen
und zum Reden über alles was dich/uns/die Welt und die
Kirche bewegt!
Aktuelle Termine - jeweils um 20.15 Uhr
bzw. nach der Abendmesse
Freitag, 8. April, Freitag, 6. Mai, Freitag, 12. Juni
Treffpunkt Pfarrhof – Gruppenraum 1 (Keller)
Mit PastAss. Johannes Lettner
Impressum:
Herausgeber
und Verleger: Röm.kath. Pfarramt Oberndorf, Kirchplatz 8, Tel.06272/4311
www.pfarreoberndorf.at
Redaktion: Pfarrer Mag. Nikolaus Erber, PA Johannes Lettner,
Franz Gallhammer, Alois Zauner;
Titelbild: Adi Holzer
Druck: Color Druck, Hallein
Erzbischof Dr. Franz Lackner hat das Buch von Papst Franzis-
kus verschenkt:
DER NAME GOTTES IST BARMHERZIGKEIT.
Ein Gespräch mit Andrea Tornielli.
Aus diesem Buch, das im Verlag Kösel erschienen ist, darf ich
zum Bild vom Barmherzigen Vater den entsprechenden Ab-
schnitt hier weitergeben:
ZU VIEL BARMHERZIGKEIT?
Tornielli: Vor einigen Jahren hat ein Religionslehrer in einer
norditalienischen Schule das Gleichnis vom verlorenen Sohn be-
sprochen. Die Hausaufgabe war, die Geschichte nachzuerzählen
und ihr ein eigenes Ende zu geben. Der Großteil der Schüler hat
sich für dieses Ende entschieden: Der Vater nimmt den verlore-
nen Sohn zwar wieder auf, doch er bestraft ihn hart und lässt ihn
bei den Dienern leben. Damit er lernt, das Geld der Familie nicht
durchzubringen …
Papst Franziskus: Ja, das ist die ganz normale menschli-
che Reaktion. Die, die auch der ältere Sohn zeigt. Das ist nur
menschlich. Doch die Barmherzigkeit Gottes ist eben göttlich.
Tornielli: Wie geht man mit der Haltung des älteren Sohnes um?
Manchmal ist man doch, auch innerhalb der Kirche, versucht zu
sagen: Zu viel Barmherzigkeit! Die Kirche muss die Sünde verur-
teilen ...
Papst Franziskus: Die Kirche verurteilt die Sünde, indem sie
die Wahrheit sagt: Das ist eine Sünde. Aber gleichzeitig um-
armt sie den Sünder, der sich als solcher erkennt, sie nähert
sich ihm und spricht zu ihm von der unendlichen Barmher-
zigkeit Gottes. Jesus hat selbst jenen vergeben, die ihn ans
Kreuz geschlagen und verhöhnt haben. Wir müssen zurück
zum Evangelium. Dort ist nicht nur von Empfangen und Ver-
geben die Rede, sondern von einem »Fest« für den Sohn, der
heimkehrt. Der Ausdruck der Barmherzigkeit ist eben die
Freude des Feierns, die wir gerade im Lukas-Evangelium voll-
kommen ausgedrückt finden: »Ebenso wird im Himmel mehr
Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt,
als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig ha-
ben umzukehren« (Lukas 15,7). Dort steht nicht: Und wenn er
rückfällig wird, wenn er wieder den falschen Weg einschlägt
und sündigt, dann soll er sehen, was aus ihm wird! Nein, denn
als Petrus einmal fragte, wie viele Male man denn vergeben
müsse, sagt Jesus: »Nicht siebenmal, sondern siebenundsieb-
zigmal.« (Matthäus 18,22). Und das heißt: immer. Dem älteren
Sohn des barmherzigen Vaters war es erlaubt, die Wahrheit
zu sagen, genau zu sagen, was passiert ist, obwohl er dafür
kein Verständnis hatte. Denn der andere Sohn hatte gar keine
Gelegenheit, sich selbst anzuklagen:
Der Vater hat ihn zum Verstummen gebracht und ihn umarmt.
Eben weil die Sünde in der Welt ist, weil unsere menschliche
Natur von der Erbsünde verletzt ist, kann Gott, der seinen
Sohn für uns gegeben hat, sich nur als Barmherzigkeit zeigen.
Gott ist ein fürsorglicher Vater, aufmerksam, immer bereit, ei-
nen Menschen zu empfangen, der auf ihn zugeht, ja der nur
den Wunsch verspürt, einen Schritt auf sein Heim zuzutun. Er
ist da und sucht den Horizont ab. Er erwartet uns, er wartet
immer schon auf uns. Keine menschliche Sünde, wie gravie-
rend sie auch immer sein mag, ist stärker als diese Barmher-
zigkeit, ist in der Lage, sie zu begrenzen.
Albino Luciani war einige Jahre Bischof von Vittorio Veneto.
Er hielt Exerzitien für Priester ab und sprach dabei auch über
das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Er sagte über den Vater:
»Er wartet. Immer. Und es ist nie zu spät. Er ist so, das ist seine
Natur ... Er ist Vater. Ein Vater, der an der Türschwelle wartet.
Der uns schon ausmacht, wenn wir noch weit entfernt sind.
Dessen Herz sich erbarmt und der uns entgegengeht, uns um
den Hals fällt und uns liebevoll küsst ... Unsere Sünde wird
gleichsam zum Juwel, das wir ihm schenken können, um ihm
den Trost der Vergebung zu ermöglichen ... Man wird selbst
zum Herrn, wenn man Juwelen schenkt, und es ist keine Nie-
derlage, sondern ein freudiger Sieg, wenn man Gott gewin-
nen lässt!«
Die Kirche folgt dem Herrn, und so ist sie aufgerufen,
Barmherzigkeit zu üben gegenüber all jenen, die sich als Sün-
der erkennen, die Verantwortung für das begangene Übel
übernehmen und sich als der Vergebung bedürftig empfin-
den. Die Kirche ist nicht in der Welt, um zu verurteilen, son-
dern um die Begegnung mit dieser ursprünglichen Liebe zu
ermöglichen, die die Barmherzigkeit Gottes ist. Und ich sage
immer wieder: Damit dies geschehen kann, ist es nötig hin-
auszugehen. Hinauszugehen aus den Kirchen und Pfarrhäu-
sern, hinauszugehen und die Menschen dort zu suchen, wo
sie leben, wo sie leiden, wo sie hoffen. Ein Feldlazarett, das
ist das Bild, mit dem ich am liebsten diese »hinausgehende
Kirche« beschreibe, denn es wird dort aufgeschlagen, wo
Kämpfe stattfinden. Es ist kein fest gemauertes Haus, in dem
alles vorhanden ist und wo man hingeht, um seine großen
und kleinen Wunden versorgen zu lassen. Es ist eine mobile
Einrichtung für die Erste Hilfe, die Notversorgung, die man
braucht, damit die Kämpfenden nicht sterben. Dort wird Not-
fallmedizin betrieben. Man nimmt dort keine ausgefeilten Un-
tersuchungen vor. Ich hoffe, dass das außerordentliche Hei-
lige Jahr dieses Gesicht der Kirche stärker hervortreten lässt,
einer Kirche, die ihr Innerstes wiederentdeckt, ihre mütterli-
che Barmherzigkeit.
Die den zahllosen »Verwundeten« entgegenkommt, die ihr
Gehör brauchen, ihr Verständnis, ihre Vergebung und Liebe.
200 Jahre Pfarre Oberndorf
Im August 1816 beginnt die erste Eintragung im Taufbuch mit
der Reihenzahl 1 mit der Taufe des Joseph Kajetan Standl ge-
boren am 6. August 1816 um ½ 10 Uhr nachts. Getauft am 7.
August um 14.15 Uhr. Der Vater ist Joseph, die Mutter Appolo-
nia Standl. Beruf des Vaters ist Schiffer.
Der Anfang für die neu zu errichtende Pfarre war armselig.
Lesen Sie weiter auf Seite 6, dazu Zitate aus der Chronik „Lau-
fen und Oberndorf
Was damals die Mitte des pfarrlichen Lebens war, ist sie auch
heute, die Feier der Eucharistie am Sonntag.
Dazu ein Beitrag von Wilhelm Achleitner, Direktor des Bil-
dungshauses Puchberg/Wels
Sonntagsgottesdienst
Immer wieder einmal denke ich darüber nach, warum nicht
viel mehr Menschen den Sonntagsgottesdienst besuchen.
Seit langem schrumpft die Anzahl der Teilnehmenden. Der
Altersdurchschnitt der Anwesenden steigt, von fünf sind vier
bereits in Pension, Jugendliche verlieren sich, einigen Kindern
wird es zu lang. Die Schnittstellen mit dem eigenen Leben
scheinen zu schrumpfen. Quer liegt der Gottesdienst zu den
aktuellen Bedürfnissen der meisten Menschen. Der Gottes-
dienst ist kein Event, kein grelles Ereignis. Er ist nicht modern
wie die PlusCity, es gibt nichts zum Shoppen. Er ist niemals so
laut wie eine Disco. Die Handys und Smartphones sind stillge-
legt. Für eine Stunde kommt nichts von außen hinzu. Ein Ritu-
al, ein festgelegter Ablauf vollzieht sich im Kirchenraum. Und
ich erlebe eine der schönsten Stunden der Woche. Ich falle in
eine Atmosphäre, die sich von allen sonstigen Stimmungen
der Woche unterscheidet:
Stunde der Gottesvergewisserung. Ich versinke in einer Me-
ditation, höre alte Texte, die mir gefallen oder mich verstö-
ren. Wir singen Lieder, die wir nur hier singen. Ich schwinge
in einen ruhigen Rhythmus ein, den das sonstige Leben nicht
mehr kennt. Seltene Gedanken tauchen in mir auf, verweilen
ein wenig und verschwinden wieder. Dazwischen sehe ich in
einzelne Gesichter und versuche in ihnen zu lesen. Ich weiß
von den Sorgen und Krankheiten einiger oder blicke in glück-
liche Augen, auf ihre kleinen Enkel oder Kinder gerichtet. Ich
höre eine Predigt, die mich anspricht, rührt oder zuweilen
auch ärgert. Nicht selten ein Satz, der mir noch lange nach-
geht. In den Fürbitten dann ist die ganze Welt, sind die Lei-
denden und von der Flucht Betroffenen mitten unter uns. Be-
hutsam läutet die kleine Ministrantin zur Wandlung. Die Sätze
Jesu beim letzten Abendmahl nehme ich hin oder suche sie
wieder und wieder zu verstehen. Im Brotbrechen des Jesus
entspringt unsere Religion. Hand in Hand singen wir das Vater
Unser, ein vollkommenes Gebet, und eine starke Energie ist im
Raum. Wir wünschen uns Frieden. Die Hostie wird mir mit dem
Wort gegeben „Der Leib Christi“. Das ist stark.
Und wieder versinke ich in Gedanken oder bete für jeman-
den, denke an einen lieben Verstorbenen. Und dann noch
das Beisammenstehen und Plaudern nach dem Gottesdienst.
Immer wieder einmal verwundert es mich, warum nicht viel
mehr Menschen den Sonntagsgottesdienst besuchen. Mitten
in den so unruhigen Zeiten mit unabsehbaren Gefährdungen,
mitten in den widersprüchlichen Ankündigungen der Politi-
kerinnen und Politiker, gestresst von der beschleunigten Zeit
gibt es einen Ort des Aufatmens, der Ruhe und der Inspira-
tion. Und mit erneuerter Energie, orientiert an den Werten
tiefer Humanität gehe ich in die neue Woche. Wann werden
die Vielen dieses kostbare Geschenk des Gottesdienstes, die-
se heilsame Unterbrechung verstörender Erfahrungen, einen
Ort auch der Dankbarkeit für alles, was gelingt und glücklich
macht, wieder annehmen können?
Prälat Dr.
Alois Weidlinger
vollendet am 30. März 2016
sein 85. Lebensjahr.
In herzlicher Dankbarkeit für
sein treues priesterliches Wir-
ken in unserer Pfarre Obern-
dorf auch in seinem fortge-
schrittenen Alter gratulieren
wir und wünschen weiterhin
eine gute gesegnete Zeit.
Dank und Gratulation auch zu
Deiner Hanni, die so fest und
gut auf Dich schaut.
Deine Zuversicht, die Güte und Frohnatur, die Bescheidenheit,
die Kraft aus dem Glauben, die Hoffnung und Liebe sind für
uns ein Geschenk Gottes durch Dich, lieber Alois.
Wenn Du gefragt wirst, wie es Dir geht, dann sagst Du froh-
gemut: „Adhuc vivimus!“ („Bis jetzt leben wir!“) – In Deinem
geliebten Latein wünschen wir:
Benedicat te Dominus! Ad multos annos!
Wenn Du am Barmherzigkeits - Sonntag, 3. April um 10 Uhr
der Eucharistiefeier vorstehst, wollen wir mit Dir Gott danken.
Nikolaus cum omnibus in Oberndorf
Palmbuschenverkauf der
Pfarre Oberndorf
Freitag, 18. März 2016, 13 - 18 Uhr
vor der Kirche , bei Schlechtwetter im Pfarrsaal
Samstag, 19. März 2016, 9 - 11 Uhr
wenn noch Restbestände da sind!
Vorösterliche Pilgerwanderungen
Schon seit einigen
Jahren finden am
Dienstag vor Os-
tern verschiedene
begleitete Pilger-
wanderungen
mit besinnlichen
Impulsen zu den
Kartagen statt.
Hier eine kleine Auswahl:
Jakobsweg: Großgmain nach Unken (21km)
St. Rupert Pilgerweg: Bad Reichenhall nach Salzburg (21km)
Pinzgauer Marienweg: Saalfelden nach Maria Alm (13km)
Via Nova: Lengau nach Mattsee (20km)
Falkensteinweg: St. Gilgen nach St. Wolfgang (11km)
Infos (Treffpunkt, Dauer, Kosten, …) bei PA Johannes Lettner
Anmeldung bis 16.März 2016 im Referat für Tourismuspasto-
ral - 0662/8047-2088
Weitere Angebote und Pilgerwege:
www.kirchen.net/tourismusreferat
Verkaufsausstellung der Schwestern des
Klosters der Heiligen Elisabeth aus Minsk
am Palmsonntag, 20. März 2016, nach der Hl. Messe
zur Palmweihe ab ca 10.15 Uhr – 16 Uhr
im Pfarrhof Sitzungszimmer. Zugleich Pfarrcafe.
Die Schwestern arbeiten in der Seelsorge an psychisch kran-
ken Menschen sowie an behinderten und elternlosen Kin-
dern. Sie führen auf eigene Kosten zwei Rehablitationszentren
für alkohol- und Drogensüchtige sowie für obdachlose und
strafentlassene Menschen.
Dort werden Artikel hergestellt, die anschließend zum Erwerb
angeboten werden wie: Ikonen verschiedener Art, handge-
schnitzte Kreuze, gezogene Wachskerzen, Keramikwaren,
schöne religiöse Geschenke etc.
Sie werden nach orthodoxer Tradition mit Liebe und Gebet
angefertigt und bringen Friede und Freude mit sich.
Der Erlös aus dem Verkauf der vielfältigen Erzeugnisse des
Klosters kommt der caritativen Arbeit der Schwestern in Weiß-
russland zugute.
Mit herzlicher Empfehlung Nikolaus Erber
Jungschar & Ministranten
– das Programm bis zum Sommer
Ostern wird heuer BUNT!
Die Jungscharkinder
haben für die Ostergruß-
aktion der Jungschar viele
Teelicht-Gläser bemalt
und marmoriert, die die
Osternacht in bunten Far-
ben erleuchten werden!
Auch unser Jungschar-
programm im Frühjahr ist
wieder recht bunt – hier
ein Auszug:
20. März Palmsonntag, laden die Jungschar-Kinder
nach dem Gottesdienst wieder ALLE zum schon
traditionellen Palm-Pfarrkaffee ein!
Neben guten Kuchen und fairem Kaffee gibts
natürlich auch wieder frische Brezen, …
Die freiwilligen Spenden kommen der
Jungschar (Bastelmaterial, …) zugute!!
25. März Kinder-Kreuzweg
Treffpunkt: 14.30 Uhr Stille Nacht Kapelle
01. April Spiele im Freien
15. April gemeinsames Kochen
29. April Der Natur auf der Spur
13. Mai Wanderung mit Maiandacht
11.-12. Juni Jungscharlager in Berndorf
24. Juni Jungschar-Abschluss mit Grillen
Neue interessierte & begeisterte Kinder und Helfer sind
immer herzlich willkommen! Auf euer fleißiges Mitmachen
freuen sich Dagmar & Johannes
Palmsonntag, 20. März 2016
ca 10.15 Uhr – 16 Uhr
im Pfarrhof/Sitzungszimmer
Gib Gott in Deinem Leben
eine Chance!“
Leitwort von Erzbischof Dr. Franz Lackner
zum Diözesanen Erneuerungsprozess 2016-2018
Beginn am Pfingstmontag 2016 nachmittag im Dom zu Salzburg
Kinderliturgie-Termine
von der Karwoche bis zum Sommer!
17. April, 22. Mai und 26. Juni jeweils um 10.00 Uhr im Pfarr-
saal immer mit anschl. „kleinem Pfarrkaffee“ für alle!
Am 26. Juni gibts bei Schönwetter wieder „Kinderliturgie on
tour!
Heuer führt unser gemeinsamer Ausflug nach St. Gilgen,
zum Europakloster Gut Aich! Danach geht’s noch zum Baden
runter zum Wolfgangsee und für Wanderbegeisterte weiter
über den Falkensteinweg nach St. Wolfgang und mit dem
Schiff wieder retour!
Detail-Infos gibts bei der Kinderliturgie im Mai bzw. per
Email für alle im Mail-Verteiler! (einfach unter pastass.obern-
dorf@pfarre.kirchen.net anmelden!)
Treffpunkt: 9.00Uhr beim Pfarrhof! – Bei Schlechtwetter
„ganz normal“ im Pfarrsaal!
Herzlich einladen dürfen wir Klein & Groß auch wieder zum
Kinderkreuzweg!
Treffpunkt ist am Karfreitag, 25. März um 14.30 Uhr bei der
Stille Nacht Kapelle!
Wir freuen uns immer auf euer zahlreiches Kommen und auf das gemeinsame
Feiern!
Karla, Melanie, Johannes, …
r alle Filmfreunde gibt´s vor der Sommerpause noch einen
mit dem silbernen Bären ausgezeichneten dänischen Film –
Italienisch für Neulinge
Donnerstag, 12. Mai – 20.00 Uhr – Pfarrsaal Oberndorf
Als eine Gemeinde einen Italienisch-Kurs ins Leben ruft und
damit einen Treffpunkt für einsame Träumer und hoffnungs-
volle Romantiker schafft, geraten die Dinge allmählich in Be-
wegung. Nach und nach verlassen sechs Singles – vom Pastor
bis zur Verkäuferin ihre eingetretenen Pfade und machen
sich auf den weiten Weg zueinander, der in diesem Fall sogar
über Venedig führt....
Ein vergnüglicher „Kurs“ über die verändernde Kraft der
Liebe.
Hinkommen, Mitschauen, Mitlachen, … Eintritt frei!
Gib Gott in Deinem Leben
eine Chance!“
Erzbischof Dr. Franz Lackner
(Fortsetzung von Seite 4, 200 Jahre Pfarre Oberndorf)
„Nach den Erfahrungen in den napoleonischen Kriegen wa-
ren es vor allem die Militärs, die auf dem Wiener Kongress eine
„nasse Grenze“ entlang der Salzach durchgesetzt hatten. Damit
wurde das Land Salzburg, wie es seit einem halben Jahrtau-
send bestanden hatte, geteilt. Es verlor mit dem Rupertiwinkel
seine „Kornkammer, und dieser mit der Hauptstadt Salzburg
sein wichtigstes Absatzgebiet. Die Stadt Laufen wurde durch
diese Grenzziehung förmlich auseinandergeschnitten, die alten
Vorstädte Oberndorf und die Altach fielen mit dem Herzogtum
Salzburg an Österreich, während Laufen selbst mit der Vorstadt
Obslaufen beim Königreich Bayern blieb. Mit Recht urteilte der
Chronist Heinrich Gentner, dass alle Hochwässer und Kriege zu-
sammengenommen der Salzachstadt nicht so geschadet hätten
wie die Trennung von 1816. Die Bevölkerung wurde von dieser
politischen Entscheidung völlig unvorbereitet getroffen. Die
menschlichen Beziehungen blieben zwar trotz der so plötzlich
aufgerichteten Zollschranken lebendig, aber im täglichen Leben
war alles anders geworden. Nur der Name „Österreichisch Lau-
fen“, der noch durch Jahrzehnte für Oberndorf üblich blieb, wies
auf die alte Gemeinsamkeit hin.
Einer der wenigen, der rasch die Konsequenzen aus der neuen
Situation zog, war der Pfarrer von Laufen. Er entfernte aus der
Oberndorfer Nikolauskirche eilig alles, was nicht niet- und na-
gelfest war, und transportierte es ins Pfarrhaus nach Laufen. Die
neue, selbständige Pfarre Oberndorf unterstand fortan dem De-
kanat St. Georgen. Oberndorf erhielt zunächst nur einen eigenen
Hilfspriester, einen eigenen Friedhof, einen eigenen Lehrer und
auch einen eigenen Bürgermeister. Auch sonst musste das öf-
fentliche Leben neu geregelt werden. Die Schiffergemeinde galt
als aufgelöst und es blieb den Schiffern überlassen, sich um den
Fortbestand und nach Möglichkeit um die Steigerung der Salz-
transporte zu bemühen.
(Herbert Lämmermeyer, Die Gemeinde Oberndorf im 19. Jahrhun-
dert, in: Laufen und Oberndorf – 1250 Jahre Geschichte, Wirtschaft
und Kultur an beiden Ufern der Salzach, Hg. Heinz Dopsch und Hans
Roth, Seite 264)
Wie aus Anthallers Pfarrbeschreibung hervorgeht, war St. Niko-
laus in Oberndorf vor der Trennung von Laufen nur Seel-sorge-
station. Vor 1816 war in St. Nikolaus nicht einmal das Sanktissi-
mum aufbewahrt, und es wurde nur dreimal wöchentlich von
einem Stiftskanonikus aus Laufen Messe gelesen. 1816 wurde
die Pfarrei St. Nikolaus errichtet, deren Einzugsbereich das frü-
here Laufener Gebiet rechts der Salzach war. Die Pfarrei wurde
von 1816 bis 1850 von Pfarrprovisoren betreut und erst nachher
organisiert; erster Pfarrer war Johann Nepomuk Waibl.
1817 wurde hier eine Koadjutorstelle geschaffen, die 1819 in eine
Kooperatorstelle umgewandelt wurde.
Bis 1853 hatten weder Pfarrer noch Kooperator eine eigene Woh-
nung. Erst seit Juni 1853 wohnten beide im Pfarrhof, den Pfarrer
Waibl auf eigene Kosten hatte erweitern und adaptieren lassen.“
(Josef Stockinger, Die Pfarrei Oberndorf – gestern und heute, in: Laufen
und Oberndorf – 1250 Jahre Geschichte, Wirtschaft und Kultur an bei-
den Ufern der Salzach, Hg. Heinz Dopsch und Hans Roth, Seite 366)
Im Dezember
Franziska Niedermüller 75 Jahre
Marianne Staffl 80 Jahre
Frieda Buchwinkler 80 Jahre
Stefanie Hager 85 Jahre
Hildegard Wolkenstein 90 Jahre
Katharina Fisslthaler 91 Jahre
Johann Rosenstatter 92 Jahre
Rosina Geissler 92 Jahre
Im Jänner
Hermine Pichler 75 Jahre
Georg Barth 80 Jahre
Maria Schnaitl 85 Jahre
Friedrich Junger 90 Jahre
Rudolf Felber 90 Jahre
Agnes Oichtner 92 Jahre
Gertrud Reiter 92 Jahre
Katharina Schick 93 Jahre
Johann Erbschwendtner 93 Jahre
Katharina Spöcklberger 96 Jahre
Im Februar
Josef Lettner 75 Jahre
Erich Hofer 75 Jahre
Cäcilia Aigner 80 Jahre
Hannelore Ziller 80 Jahre
Maria Standl 80 Jahre
Sieglinde Kaufmann 80 Jahre
Mathilde Pabinger 85 Jahre
Theresia Taxacher 85 Jahre
Rosina Stadlberger 90 Jahre
Josef Partika 91 Jahre
Rosina Brandstätter 93 Jahre
Werner Schrödter 93 Jahre
Anna Kriechhammer 94 Jahre
Wir gratulieren zum Geburtstag
Auf der VIA NOVA
von Maria Schmolln nach
Passau – Sommer 2016
Nach dem Johannesweg 2014 und dem Jakobsweg 2015
möchten wir uns heuer im Juli im wahrsten Sinne des Wortes
auf einen neuen Weg machen - den VIA NOVA.
Das geplante Teilstück führt uns in 3 Tagen und 75 Kilome-
ter von Maria Schmolln über Wiesen und Felder, durch Städte
und Wälder, dem Inn entlang ins ehrwürdige Passau, zur Wall-
fahrtskirche Maria Hilf.
In der Gruppe oder mal
ein Stück allein/zu zweit,
plaudernd oder schwei-
gend, singend und mit
gemeinsamen Impulsen
in Gottes wunderschöner
Natur!
Das ist wahrhaft „Wellness für Körper, Geist und Seele“!
Datum: Freitag, 22. – Sonntag, 24. Juli 2016
Abfahrt: Freitag, 8.00 Uhr in Oberndorf
Kosten: ca. 120.-€
(2x Nächtigung mit Frühstück + Shuttle, Pilgerpass, …)
Rückkehr – Sonntagabend
Anmeldung bis spätestens 30. Juni 2016
Begleitung Anna & Johannes Lettner
begrenzte Teilnehmerzahl - max. 20 Personen
Infos und Anmeldung bis Ende Juni bei PA Johannes Lettner 0676/87466579
johannes.lettner@sbg.at
Christiane
Sperling
Dank für 21 Jahre
Chorleitung
Was vor 21 Jahren als „provi-
sorisch Einspringen“ begann,
wurde zu einer ansehnlichen
Zeit, die Frau Christiane Sper-
ling als Chorleiterin des Obern-
dorfer Kirchenchores einsetzte.
Als ausgebildete Kirchenmusikerin am Mozarteum brachte sie
ihre Kenntnisse und Fähigkeiten ein und führte den Chor mit
einem schönen und reichen Repertoire von Messen, Motetten
und Liedern.
Sie sah ihr Wirken immer als Dienst in der Liturgie des Kir-
chenjahres und hatte ein gutes Gespür für die Auswahl der
entsprechenden Gesänge.
So möchte ich als Pfarrer Dir, liebe Christiane, DANKE und
Vergelt`s Gott“ sagen für Deinen langen, treuen und mit auf-
richtigem Glauben gepflegten Chorleiterdienst. „Die kontinu-
ierliche Probenarbeit kann mit der geringen Sängerzahl nicht
fortgesetzt werden“, so Deine Begründung.
Deinen Dienst als Organistin hast Du uns weiterhin zugesagt.
Ich schätzte die Leistungen und Einsätze unseres Kirchencho-
res sehr und freute mich immer, wenn er bei unseren Festen
die Schönheit der Kirchenmusik mit einbrachte. Ein auf geho-
benem Niveau gepflegter und würdiger Chorgesang war und
bleibt eine Bereicherung unserer Gottesdienste. Allen Sänge-
rinnen und Sängern ein großes DANKE!
Wie es nun weitergeht? – Ich und wir alle können nur hoffen,
dass wir einen Weg finden.
Nikolaus Erber
Wer in diesem Leben Jesus nachfolgt, wird dort
aufgenommen, wohin er uns vorangegangen ist.
Benedikt XVI.
in MARIA BÜHEL
Palmsonntag, 20 März 2016
08.00 Beichtgelegenheit und Rosenkranzgebet
08.30 Palmweihe und Leidensmesse
Gründonnerstag, 24.März 2016
19.00 Abendmalfeier,
anschließend Ölberggebet
und Beichtgelegenheit
Karfreitag, 25. März 2016
15.00 Karfreitagsliturgie
Karsamstag, 26. März 2016
09..00 - 15.00 Anbetungsstunden
10..00 - 11.00 Beichtgelegenheit
19.30 Osternachtfeier
Ostersonntag, 27. März 2016
08.00 Beichtgelegenheit und Rosenkranzgebet
08.30 Osterhochamt mit Speisensegnung
Ostermontag, 28. März 2016
08.00 Beichtgelegenheit und Rosenkranzgebet
08.30 Hl. Amt
(mit den Emmaus-Gehern aus Oberndorf)
GOTTESDIENSTE IM
ÖSTERLICHEN FESTKREIS
Palmsonntag, 20. März 2016
9.00 Hl. Amt mit Palmweihe und Leidensgeschichte
Gründonnerstag, 24. März 2016
19.30 Abendmahlfeier (Kirchenchor)
anschließend Ölbergandacht
während der Ölbergandacht
Beichtgelegenheit bis 21.30 bei Pfarrer Erber
Karfreitag, 25. März 2016
ab 9 Uhr Anbetung in der Turmkapelle
14.30 Kinderkreuzweg
(Treffpunkt Stille-Nacht-Kapelle)
15.00 Andacht auf dem Kalvarienberg
zur Todesstunde Jesu
19.30 Karfreitagsliturgie (bitte Blumen mitbringen)
Gesang: Susanne Schlögl
Harfe: Annelies Brandstätter
Beichtgelegenheit:
9.30 – 11.00 bei Herrn Dr. Weidlinger
16.30 – 18.00 bei Herrn Pfarrer Erber
Karsamstag, 26. März 2016
8.00 – 17.00 Gebet beim Hl. Grab
Beichtgelegenheit:
09.00 – 10.00 in der Kirche
bei Herrn Pfarrer Erber
10.00 – 11.00 in der Kirche
bei Herrn Dr. Weidlinger
21.00 Feier der Osternacht mit Speisensegnung
musikal. Gestaltung: Triangelchor
Ostersonntag, 27. März 2016
8.00 Hl. Amt mit Speisensegnung
10.00 Osterhochamt mit Speisensegnung
Ostermontag, 28. März 2016
7.30 Emmaus-Gang nach Mara Bühel & Gottesdienst
9.00 Hl. Amt
Taufen
Beerdigungen
Léon Mathis Engl
Michael-Kirschbichler-Weg 1/ 4, Oberndorf
Julian Klammer
Angererweg 7a, Oberndorf
Leo Plank
Haunsbergstraße 25, Oberndorf
Tizian Nepomuk Titus Prähauser
Ziegeleistraße 1, Oberndorf
Lukas Paul Häusler
Watzmannstraße 17, Oberndorf
Isabella Riefler
Hauptstraße 46, Lamprechtshausen
Andrea Demmelmaier 41 Jahre
Michael Kusejko 40 Jahre
Theresia Seeleitner 75 Jahre
Rudolf Bauerstatter 89 Jahre
Rosina Stadlberger 89 Jahre
Paula Steinhagen 88 Jahre
Otto Fröschl 80 Jahre
Genovefa Riefler 88 Jahre
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MATRIKEN