Pfarrbrief Weihnachten 2014

Advent und Weihnachten 4/2014
Liebe Schwestern und Brüder in
unserer Nikolaus-Pfarre!
Liebe Kinder!
Unserem Pfarrpatron zur Ehre geht der Hl. Nikolaus durch un-
seren Ort.
Mag. Josef Oberauer (Titelseite) und all seinen guten Helfern
sei in dieser Ausgabe gedankt für seine Besuche und die vie-
len guten Gaben und Worte.
Die Beiträge von Mag. Walter Achleitner über den „Freund der
Kinder“ und über „Die Werke der Barmherzigkeit“ von Mag.
Elisabeth Katzdobler stehen in Bezug zum Hl. Nikolaus.
Der herbstliche Moschee-Besuch in Penzberg (Bayern) an-
lässlich des interreligiösen Dialogs war eine sehr informative
und lebendige Begegnung mit den Muslimen vor Ort. Die
Herausforderung zum Dialog der Religionen, die Achtung der
Religionsfreiheit ist gegenwärtig höchst aktuell. Ein herzliches
DANKE an Petra Buchner, die mit persönlichem Einsatz und
Beharrlichkeit den Dialog sucht und pflegt. Ein bemerkens-
werter Abschnitt der Rede von Papst Franziskus bei seinem
Besuch in Albanien findet sich auf den folgenden Seiten.
Ein Memento für Pfarrer KR Msgr. Josef Erharter erinnert an
seine fruchtbare Arbeit in unserer Pfarrgemeinde.
Allen Spendern, Wohltätern und Betern ein herzliches
Vergelt´s Gott.
Mit dem folgenden Gedanken von Karl Rahner wünschen wir
allen Bewohnern in Oberndorf und Göming eine gesegnete
Advents- und Weihnachtszeit und ein glückliches Jahr 2015.
Pfarrer und Pfarrgemeinderat mit allen Mitarbeitern
Schweigend
Warte, horche, erwarte kein seltsames Erlebnis.
Leere Dich nicht anklagend aus,
genieße Dich nicht.
Lass Dich schweigend auf Dich selbst zukommen. ()
Halte Dich aus,
Du wirst erfahren, wie alles, was sich in solcher Stille meldet,
umfasst ist von einer namenlosen Ferne,
wie durchweht von etwas, das wie Leere erscheint.
Nenne es noch nicht Gott! ()
Doch das ist nur der Anfang,
die Vorbereitung einer Weihnachtsfeier für Dich.
Karl Rahner SJ
Aus einem Weihnachtsbrief an einen Freund, 1962.
© Deutsche Provinz der Jesuiten, München.
Der Freund der Kinder
Was einem Nikolaus
so alles durch den Kopf geht
Schon früh setzt in diesen Dezem-
bertagen die Dämmerung ein. Das
Treiben der Krampusse, die oftmals
als Begleiter des heiligen Nikolaus
verstanden werden, ist auf dem Weg
zum nächsten Besuch hinter einigen
Häuserecken zu hören. „Was ist es eigentlich, dass ich, einem Bischof
ähnlich gekleidet und mit langem weißen Bart im Gesicht, mich auf den
Weg in fremde Wohnungen mache?“
Als „der Freund der Kinder“ wurde der heilige Nikolaus schon vor rund
1700 Jahren erlebt. Warum sonst hätten von dem Bischof, der an einem
6. Dezember um das Jahr 350 in der Hafenstadt Myra, der heutigen türki-
schen Stadt Demre, gestorben ist, so viele Geschichten mit Kindern über-
lebt? Und zwar in einer Zeit, in der es alles andere als modern war, Kinder
in den Mittelpunkt zu stellen. Legenden wie jene von den drei Mädchen,
die Nikolaus davor bewahrte, zur Prostitution gezwungen oder als Skla-
vinnen verkauft zu werden. Diese Erzählung hat das Bild des Heiligen so
sehr geprägt, dass drei Goldkugeln auf einem Buch zum unverwechsel-
baren Kennzeichen für den Gabenbringer geworden ist.
Von Kinderrechten war zu Nikolaus’ Zeiten noch längst nicht die Rede.
Erst vor 25 Jahren wurden sie von der UNO festgeschrieben – eingehal-
ten werden sie selbst heute nicht!
Um so ermutigender ist es, dass es auch heute Menschen wie Nikolaus
gibt, die sich für Kinder und ihre Rechte einsetzen und dafür sogar ihr
Leben riskieren: wie Malala Yousafzai, das 17-jährige Mädchen aus Pa-
kistan, das schwerst verletzt ein Attentat überlebte, und Kailash Satya-
thi. Beide werden am 10. Dezember mit dem Friedensnobelpreis ausge-
zeichnet. Bereits als Elfjährige hatte Malala mit ihrem unerschrockenen
Einsatz für die Bildungschancen von Mädchen gezeigt, wie wesentlich
der Beitrag von Kindern und Jugendlichen ist. Dass mit ihr erstmals ein
Kind in die Mitte gestellt wird, um es mit dem Friedensnobelpreis auszu-
zeichnen, ist eine Sensation. Und der 60-jährige Inder Satyathi hat in der
Tradition von Mahatma Gandhi dazu beigetragen, dass die Stimmen
von Millionen von Kindern, die heute in Sklaverei leben, gehört werden.
Wenn sich jetzt gleich die Tür für den Nikolaus öffnet, dann geht es in
Oberndorf nicht um Kinderarbeit und Sklaverei. Und dennoch bringt der
erwartete Besuch für alle oft so manch Unerwartetes. Zunächst schon
beim Betreten – ganz ohne Krampus. Dabei ist der Lärm des Krampus-
treibens von der Straße her zu hören. Der Kinderschreck ist nur ein belas-
tendes Hindernis, wenn ein Kind oder die Kinder im Mittelpunkt stehen.
Oft überrascht dabei schon die Bitte, zu erzählen, was Spaß macht und
gut gelingt. Oder wenn ganz einfach jemand da ist, der mit ihnen ihre
Lieder singt. Dabei muss es gar nicht „Lasst uns froh und munter“ sein.
Denn es kann mitunter passieren, dass ein Elternteil sich verspätet und
der Nikolaus dann warten hilft. Das Sich-Zeit-nehmen ist ohnehin das
einzige Geschenk, das der erwartete Gast selber mitbringen kann. Um so
überraschender ist es, wenn der Dank an den Besucher verbunden wird
mit der Erfahrung: „Sie waren ein Nikolaus, der nüchtern zu uns gekom-
men ist!“
Mit diesen Gedanken im Kopf zupft der Nikolaus noch einmal am Bart,
der mit einem Gummi im Gesicht gehalten wird. Und statt auf die Tür-
glocke zu drücken, klopft der weiße Handschuh an die noch geschlosse-
ne Tür. Dabei steigt die Erwartung: was an Unerwartetem wird es brin-
gen, wenn wieder Kinder im Mittelpunkt stehen dürfen.
Mag. Walter Achleitner
Nach der Umstellung der EDV auf das Netzwerk der Erzdiözese Salzburg
haben sich Emailadressen verändert! Bei der Telefonnummer des Pfarr-
amtes gibt es neuerdings Durchwahlen.
Pfarrer Nikolaus Erber
pfarrer.oberndorf@pfarre.kirchen.net
06272/4311-15 od. 0676/8746-5110
Pfarrbüro – Dagmar Ponner
pfarre.oberndorf@pfarre.kirchen.net
06272/4311(-10)
Pastoralassistent Johannes Lettner
pastass.oberndorf@pfarre.kirchen.net
06272/4311-16 od. 0676/8746-6579
Pastorale Mitarbeiterin Elisabeth Katzdobler
elisabeth.katzdobler@kirchen.net
06272/4311-21 od. 0664/3634956
Pfarr-Homepage www.pfarreoberndorf.at ist wieder aktuell erreichbar!
Werke der Barmherzigkeit
Das Wort Barmherzigkeit kommt vom hebräischen Wort re-
chem und meint übersetzt Gebärmutter oder auch Elternlie-
be. Im Mitfühlen und Mitleiden rührt sich etwas im Inneren
des Menschen. Das deutsche Wort Barmherzigkeit setzt sich
aus „arm“ und „herzig“ zusammen. Einen Armen, Schwachen
oder Leidenden herzen, ihn mitsamt seinem ganzen Leid um-
armen. Die spontane Ausdruckshaltung ist die menschliche
Zuwendung oder Hinwendung. Barmherziges Handeln lässt
sich nicht befehlen und kann auch nicht als Recht eingefor-
dert oder als Schuld aufgerechnet werden. Denn, die Gnaden-
gaben Gottes empfangen wir umsonst, daher müssen wir sie
auch umsonst untereinander weitergeben (vgl. Matthäus, 10.
Kapitel). Barmherzigkeit meint Wohltun. Von Gott her ergeht
die Forderung an die Menschen, das Wohl des Anderen nicht
nur zu wollen, sondern es auch zu tun. In der fünften Selig-
preisung der Bergpredigt heißt es: „Selig die Barmherzigen;/
denn sie werden Erbarmen finden“ (Matthäus 5.7).
Die Aufforderung zum barmherzigen Handeln unter den
Menschen ist daher weder Warnung noch Mahnung, sondern
eine Weise persönlicher Klugheit. Denn, wer unter den Men-
schen sich hartherzig verhält, Schuld nachträgt oder unver-
söhnlich gestimmt bleibt, der könne im Gegenzug auch nicht
auf das Erbarmen Gottes hoffen. Daher lohnt es sich, in der
mitmenschlichen Zuwendung nicht nur den ersten Schritt zu
tun, sondern nach dem ersten noch einen zweiten und wenn
notwendig auch noch einen dritten Schritt usw. Die Kirche
lehrt, dem Nächsten in seinen verschiedenen Nöten beizu-
stehen. Etwas, was dem Einen dringend fehlt, wird von einem
Anderen ausgeglichen. Das kann das eine Mal materielle Zu-
wendung sein, ein anderes Mal ist es vielleicht ein Wort des
Trosts oder eine Geste der Versöhnung. Aus dem Matthäu-
sevangelium (Matthäus 25.31-46) ist die Lehre von den Werken
der Barmherzigkeit hergeleitet.
Zu den geistlichen Werken der Barmherzigkeit zählen:
Unwissende lehren; Zweifelnden raten; Trauernde trösten;
Sünder zurechtweisen; jenen, die Leid zufügen, verzeihen;
Lästige ertragen; für alle beten.
Wer Hungrige speist, Durstigen zu trinken gibt, Nackte
bekleidet, Fremde beherbergt, Kranke besucht, sich
um Gefangene sorgt, und wer dafür sorgt, dass Tote in
Würde verabschiedet werden, der tut leibliche Werke der
Barmherzigkeit.
Unter der Leitung des Erfurter Bischofs Joachim Wanke, sind
im Elisabethjahr 2007 weitere neue Werke der Barmherzigkeit
formuliert worden.
Das sind:
Einem Menschen
sagen:
Du gehörst dazu.
Ich höre dir zu.
Ich rede gut über dich.
Ich gehe
ein Stück mit dir.
Ich teile mit dir.
Ich besuche dich.
Ich bete für dich.
Bild: Marienaltar, Pfarrkirche Oberndorf
Mutter und Kind sind sich herzend zugewandt.
Mit dem Recht auf die Sonn- und Feiertagsruhe verbindet die
christliche Soziallehre gleichzeitig auch die Pflicht, an diesen
Tagen, Werke der Barmherzigkeit zu tun:Der Sonntag ist ein
Tag, der mit tätiger Nächstenliebe geheiligt und insbesondere der
Familie und den Eltern, aber auch den kranken, schwachen und
älteren Menschen vorbehalten sein soll; ebenso dürfen auch die
‚Brüder und Schwestern‘ nicht vergessen werden, ‚die die gleichen
Bedürfnisse und Rechte haben, sich jedoch aus Gründen der Ar-
mut und der Not nicht ausruhen können (), außerdem bietet
der Sonntag Zeit zum Nachdenken, Schweigen und der Beschäf-
tigung mit Dingen, die das Wachstum des inneren christlichen
Lebens begünstigen“ (Sozialkompendium der Soziallehre der
Kirche, Absatz 285). Und wenn es stimmt, dass der Sonntag
für unsere Kinder und Jugendliche der langweiligste Tag der
Woche ist, dann schicken wir sie doch ab und zu los mit einem
Stück Sonntagskuchen in den Händen für den Nachbarn oder
die Nachbarin, ermutigen wir sie doch dazu, kranke, alte oder
einsame Menschen zu besuchen oder ihnen einmal zu schrei-
ben: „Du bist nicht allein, du gehörst zu uns“.
Mag.
a
Elisabeth Katzdobler
Jetzt neu! -
Spuren-Suche
In der Reha-Klinik des Oberndorfer
Krankenhauses startete mit Ende November
eine neue, offene ökumenische Glaubensgesprächsrunde!
Im 14-tägigen Rhythmus werden immer am Montag von
19.00-20.00 Uhr die Bibeltexte des kommenden Sonntags
als Grundlage dienen, um ebenfalls über das Leben und den
Glauben ins Gespräch zu kommen!
Eingeladen sind nicht nur Patienten des Reha-Zentrums, son-
dern auch die ganze Pfarrbevölkerung! Ganz nach dem Motto
„Spuren-Suche“, dürfen, sollen und werden sich dort Spuren
verschiedener Menschen kreuzen und werden wir uns ge-
meinsam auf die Suche nach Spuren Gottes in unserem Leben
und in den biblischen Texten machen!
Die aktuellen Termine: 22. Dezember, 12. u. 26. Jänner – wei-
tere Termine im Schaukasten und auf www.pfarreoberndorf.at
Auf dein/euer Kommen freut sich
Mag.
a
Elisabeth Katzdobler
„Gemeinsam das Leben und den
Glauben teilen
Ein offener Glaubensrunde
für alle - zum Austauschen
& Diskutieren über Gott und
die Welt, über Freud und
Leid, über Hoffnungen und
Ängste, aber auch zum Beten & Singen und
zum Reden über alles was dich/uns/die Welt
und die Kirche bewegt!
Aktuelle Termine - jeweils um 20.15 Uhr:
Freitag, 12. Dezember, Freitag, 9. Jänner
Freitag, 13. Februar Freitag, 13. März
Treffpunkt Pfarrhof – Gruppenraum 2 (Keller)
Mit PastAss. Johannes Lettner
Du hast mir die Wege des Lebens gezeigt
(Psalm 15)
In Dankbarkeit gedenken wir in Oberndorf des allseits ge-
achteten und geliebten Pfarrers
Hw. Herrn
Josef
Erharter
Monsignore
Konsistorialrat
Pfarrer in Ruhe,
Ehrenbürger der
Gemeinde Reith im
Alpbachtal
der nach schwerer, geduldig ertragener Krankheit
am 13. September 2014 im 75. Lebensjahr und 50.
Jahr seines Priestertums von Gott dem Herrn in
seine Auferstehungsherrlichkeit gerufen wurde.
Josef Erharter wurde am 5. Juni 1940 als jüngstes von sie-
ben Geschwistern am Ebenhubhof am Penningberg in
Hopfgarten geboren. Am 3. Juli 1965 hat er im Salzbur-
ger Dom die Priesterweiheempfangen. Von 1965 - 1967
begann er seine Seelsorgetätigkeit als Kooperator in
Saalfelden, war dann zwei Jahre Sekretär bei Erzbischof
Dr. Andreas Rohracher und von 1969 - 1972 Kooperator
in Salzburg-Gnigl. Von 1972 - 1982 wirkte er segensreich
als Pfarrer in Oberndorf bei Salzburg und von 1982 bis zu
seiner Pensionierung 2010 in Reith im Alpbachtal, wo er
bereits 1982 zum Dechant gewählt wurde und dieses Amt
bis 2005 gewissenhaft ausübte. Darüber hinaus war er Mit-
glied des Priesterrates und des Bezirksschulrates, wurde
im Jahr 2000 zum Pfarrprovisor von Bruck im Zillertal und
2003 zum Vicarius substitutus von Steinberg am Rofan be-
stellt. Seit seiner Pensionierung war er ein wertvoller Aus-
hilfspriester in seiner Heimatgemeinde Hopfgarten, der
Pfarre Kelchsau und in vielen Orten der näheren Umge-
bung. Sein priesterliches Wirken war geprägt von großer
Bescheidenheit, tiefem Gottvertrauen und echter Mensch-
lichkeit. Er ruht im Priestergrab in Hopfgarten.
Gnädiger Gott,
erhöre unser Gebet für deinen
verstorbenen Priester.
Er hat unter uns deinen Namen
kundgetan und uns das Brot des
Lebens gereicht. Belohne seine
treuen Dienste und nimm ihn
auf in die Gemeinschaft der
Heiligen im Himmel.
Darum bitten wir durch
Christus unseren Herrn.
Papst Franziskus
zum Interreligiösen Dialog und
zur Religionsfreiheit
Aus seiner Ansprache in Albanien:
Albanien hat auf traurige Weise erleben müssen, welche Gewalt-
taten und welche Tragödien die erzwungene Ausschließung Got-
tes aus dem persönlichen und dem gemeinschaftlichen Leben
verursachen kann. Wenn man im Namen einer Ideologie Gott
aus der Gesellschaft ausstoßen will, betet man schließlich Götzen
an, und sehr bald verliert auch der Mensch sich selber, wird seine
Würde mit Füßen getreten und werden seine Rechte verletzt. Ihr
wisst genau, zu welchen Brutalitäten der Entzug der Gewissens-
und der Religionsfreiheit führen kann und wie aus dieser Wun-
de eine von Grund auf erschöpfte Menschheit hervorgeht, weil
sie keine Hoffnung und keine geistigen Anhaltspunkte hat. …..
Als Glaubende müssen wir besonders wachsam sein, dass die
Religiosität und die Ethik, die wir mit Überzeugung leben und
die wir leidenschaftlich bezeugen, sich immer in einem Ver-
halten ausdrücken, das jenes Geheimnisses würdig ist, das
sie zu ehren beabsichtigen. Darum müssen wir all jene For-
men, die einen verkehrten Gebrauch der Religion darstellen,
mit Entschiedenheit als nicht recht zurückweisen, weil sie we-
der Gottes noch des Menschen würdig sind. Die echte Re-
ligion ist eine Quelle des Friedens und nicht der Gewalt!
Niemand darf den Namen Gottes gebrauchen, um Gewalt
auszuüben! Im Namen Gottes zu töten, ist ein schweres Sak-
rileg! Im Namen Gottes zu diskriminieren, ist unmenschlich.
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Religionsfreiheit nicht ein
Recht, das einzig vom geltenden gesetzgebenden System ga-
rantiert werden kann, das dennoch notwendig ist: Sie ist ein
gemeinsamer Raum, ein Bereich der Achtung und der Zusam-
menarbeit, der mit der Beteiligung aller aufgebaut werden
muss, auch derer, die keine religiöse Überzeugung besitzen.
Ich erlaube mir, auf zwei Haltungen hinzuweisen, die besonders
nützlich sein können bei der Förderung dieser Grundfreiheit.
Die erste besteht darin, in jedem Mann und jeder Frau – auch in
denen, die nicht der eigenen religiösen Tradition angehören – nicht
Rivalen und noch weniger Feinde zu sehen, sondern Brüder und
Schwestern. Wer sich seiner eigenen Überzeugungen sicher ist,
hat es nicht nötig, sich durchzusetzen und Druck auf den anderen
auszuüben: Er weiß, dass die Wahrheit ihre eigene Strahlkraft be-
sitzt. Im Grunde sind wir alle Pilger auf dieser Erde, und auf dieser
unserer Reise leben wir in unserer Sehnsucht nach Wahrheit und
Ewigkeit nicht als autonome Wesen, die sich selbst genügen – we-
der als Einzelne noch als nationale, kulturelle oder religiöse Grup-
pen –, sondern hängen voneinander ab, sind gegenseitig der Sor-
ge der anderen anvertraut. Jeder religiösen Tradition muss es von
innen her gelingen, dem Dasein des anderen Achtung zu zollen.
Eine zweite Haltung ist das Engagement zugunsten des Ge-
meinwohls. Jedes Mal, wenn die Zugehörigkeit zur eigenen reli-
giösen Tradition einen überzeugteren, großzügigeren und selbst-
loseren Dienst an der gesamten Gesellschaft hervorbringt, ist das
eine authentische Ausübung und Entwicklung der Religionsfrei-
heit. ….. Je mehr man den anderen zu Diensten ist, umso freier
ist man!
Stern der Hoffnung“
Krankenstationen
retten Leben
r die Kinder in Tansania und Afrika
bittet SEI SO FREI im Rahmen der
Adventsammlung um Unterstützung.
Eine Malariabehandlung kostet 1 € am Tag,
ein Moskitonetz 5 €
Mit 5 € ermöglichen sie auch eine von einer
Hebamme betreute Geburt in einer der
Krankenstationen. Sie verdient 60 € im Monat.
Spendenmöglichkeit:
SEI SO FREI
IBAN: AT10 3500 0000 0001 4000
Oder im Rahmen der Adventsammlung an den Adventsonn-
tagen in unserer Pfarre.
Spenden an SEI SO FREI sind steuerlich absetzbar. Säckchen
liegen in der Kirche auf.
Frühzahlerbonus: Es zahlt sich aus!
Nützen Sie im Jahr 2015 wieder den Bonus!
Seit 1990 gibt es die Möglichkeit einer Bonusvergütung, wenn
der Kirchenbeitrag bereits am Anfang des Jahres zur Gänze
einbezahlt wird. Dadurch ergeben sich für „alle Beteiligten“
Vorteile:
aWeniger Beitrag für das Mitglied.
aFinanzielle Hilfe für die Pfarre.
aVerwaltungseinsparung
Im Jahr 2014 hat unsere Pfarre Oberndorf/Göming EUR
7.675,48 Frühzahlerbonus von 1.220 Mitgliedern bekommen
Zum Vergleich: im Jahr 2013 € 7.053,98 von 1.143 Mitgliedern.
Danke allen, die da mitmachen. Und überhaupt:
DANKE allen aus unserer Pfarre, die ihren Kirchenbeitrag
zahlen. Es ist ein wertvoller Beitrag für die Aufgaben der
Ortskirche. In Oberndorf ist in den vergangenen Jahren aus
Kirchenbeitragsgeldern die Renovierung der Pfarrkirche und
des Pfarrzentrums mit bisher über € 1.000.000,- möglich ge-
worden.
In Dank verbunden Pfarrer Nikolaus Erber
Katholisches Bildungswerk
lädt zum Vortrag mit
www.kirchen.net/kirchenbeitrag
So sparen SIE Geld:
Machen Sie mit bei der
„Bonusaktion für meine Pfarre“!
Sie zahlen den gesamten Jahresbeitrag bis Anfang März –
Ihr Kirchenbeitrag
verringert sich so um den Frühzahlerbonus.
Gleichzeitig bekommt
unsere Pfarre zusätzliches Geld, das wir
dringend brauchen: Ihr
Frühzahlerbonus kommt direkt in unsere
Pfarre
zurück – weil die Kirche bei der Verwaltung und den Zinsen
sparen kann.
Sie sparen Geld und unsere Pfarre hat mehr davon
Bonus nützen – Pfarre stützen!
Vorteils-Kirche
BONUSAKTION
Plakat Frühzahler-Bonus 2004 20.10.2003 16:54 Uhr Seite 1
Und wieder ist es
Zeit für einen guten Film!“
Die gemeinsamen Filmabende alle zwei Monate sind zu ei-
nem netten und fixen Bestandteil unseres pfarrlichen Termin-
kalenders geworden und soll es auch weiterhin bleiben!
Es wird aber leider komplizierter! Durch die Änderung des Me-
diengesetzes „unterliegen Veranstaltungen der nichtgewerb-
lichen Filmarbeit einem Werbeverbot!“ Wir dürfen daher bei
der Ankündigung für unsere Film-Abende den Filmtitel und
das Foto des Filmes nicht mehr anführen!
Der Filmtitel kann im Pfarrbüro, oder telefonisch bei PA Johan-
nes Lettner unter 0676/87466579 erfragt werden.“
Die nächsten beiden Termine –
jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrsaal:
Donnerstag, 5. Februar
- französische Komödie über eine 80-jährige Großmutter als
Drogendealerin! – einfach nur köstlich – Fasching im Kino!
Donnerstag, 26. März - Etwas zum Nachdenken
- Fastenzeit im Kino!?
… und es wird wieder heißen:
Hinkommen, Mitschauen, Mitdiskutieren, … Eintritt frei!
KBW und interreligiöser Dialog
laden zum Vortrag mit
Mag. Matthias Hohla
Donnerstag, 26. Februar 2015 um 19.30 Uhr
im Pfarrsaal Oberndorf
Gewalt im Auftrag Gottes?“
Frieden und Krieg in den Religionen
In der Geschichte der Menschheit wurde bis zum heutigen
Tag Gewalt im Namen eines guten Gottes bzw. einer Religion
ausgeübt.
An diesem Abend sollen einzelne Beispiele und deren Legi-
timation von Seiten der jeweiligen religiösen Tradition näher
analysiert werden.
Dr. Josef Heringer, Laufen
Mittwoch, 14. Jänner 2015,
um 19.30 Uhr
im Pfarrsaal Oberndorf
Raubbau oder Aufbau?“
Die Welt als Garten –
Eine Vision, wie es reichen kann für alle
Herzliche Gratulation
allen Paaren, die in diesem Jahr ein Jubiläum
Ihrer Ehe feiern durften.
Das Foto von unserem gemeinsamen Jubilä-
umsgottesdienst am 26. Okt. 2014 verbindet
uns in der Erinnerung der Dankbarkeit.
Auf viele Jahre!
Jugendrunde
Damit es auch nach der Jung-
schar in der Pfarre Platz für
unsere Jungen gibt, triff t sich
auch heuer wieder regelmäßig
einmal pro Monat eine Jugend-
runde im Pfarrhof um gemein-
sam zu Kochen, zu spielen, zu
diskutieren und etwas zu unter-
nehmen!
Alle Jugendlichen ab der 1.Kl.HS/Gym sind dazu sehr herzlich
eingeladen – speziell auch die Firmlinge! Einfach mal über
deinen Schatten springen und dich hin trauen! – Macht Spaß!
Termine der monatlichen Treff en:
jeweils Freitag von 18.00 -20.00Uhr im Pfarrhof
21. Dezember (mit anschl. Adventwanderung),
27. Februar, 27. März, …
Impressum:
Herausgeber und Verleger: Röm.kath. Pfarramt Oberndorf, Kirchplatz 8,
Tel.06272/4311,. www.pfarreoberndorf.at
Redaktion: Pfarrer Mag. Nikolaus Erber, PA Johannes Lettner,
Mag.
a
Elisabeth Katzdobler, Franz Gallhammer,
Alois Zauner;
Druck: Color Druck, Hallein
Laufener Tafel für Oberndorfer
Seit März 2013 besteht zwischen Oberndorfer Ehrenamtlichen
und der Laufener Tafel eine Zusammenarbeit. Während dieser
Zeit wurden 22.500 kg Lebensmittel von Oberndorfer Ge-
schäften zur Verfügung gestellt.
8 Ehrenamtlicher Mitarbeiter aus Oberndorf holen die Waren
von den Oberndorfer Lebensmittelgeschäfte und bringen
sie ins alte Rathaus von Laufen, wo sie gegen Vorlage eines
Berechtigungsscheins (erhältlich im Rathaus Laufen) von den
ehrenamtlichen Helfern ausgegeben werden. Falls eine Abho-
lung nicht möglich ist, kann auch zugestelltwerden.
Die bedürftigen Personen sind vor allem Arme, sozial Be-
nachteiligte, Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende und alle
die nicht von der Arbeit leben können.
Die Tafel möchte hiermit alle Bedürftigen einladen von
diesem kostenlosen Angebot Gebrauch zu machen um
sich dadurch ihre schwierige Lage etwas zu erleichtern.
Ausgabe jeden Samstag von 10 Uhr bis 11.30 Uhr im alten Rat-
haus in Laufen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Nähere Auskünfte unter der Tel. Nr. 0664/1119300
Die Freunde der Tafel
und Familiengottesdienste
Die Kinderliturgie hat sich für viele Familien zu einem fi xen
Treff en entwickelt und das ist schön und gut so!
Mehr als 50 Kinder & Eltern treff en sich so einmal im Monat im
Pfarrsaal zu dieser besonders kindgerechten Form des Got-
tesdienstes um miteinander zu singen, zu beten, zu tanzen, …
Auch nach dem Gottesdienst geht es im Pfarrsaal immer noch
sehr gemütlich bei Kaff ee und Saft weiter …
Die Termine der Kinderliturgie von Advent bis Ostern:
21. Dezember 2014, 25. Jänner 2015, 22. Februar, 22. März je-
weils um 10.00 Uhr im Pfarrsaal mit anschl. „kleinem Pfarrkaf-
fee“ für alle!
Herzlich einladen dürfen wir Klein & Groß auch zur Kinderkrip-
penfeier, am 24. Dezember um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche!
Zusätzlich gibt es aber auch wieder regelmäßig rhythmisch
und familiengerecht-gestaltete Gottesdienste 1x pro Monat
in unserer Pfarrkirche!
6. Jänner, 1. Februar, 8. März, 12. April – gestaltet von den Erst-
kommunionklassen
Wir freuen uns schon wieder auf euer zahlreiches Kommen und auf das ge-
meinsame Feiern!
Karla, Gertrude, Melanie, Elisabeth, Johannes …
Im September
Katharina Buchwinkler 75 Jahre
Karl Rausch 75 Jahre
Ilse Kollmann 80 Jahre
Karoline Reif 80 Jahre
Karl Neumeier 80 Jahre
Maria Hrovat 85 Jahre
Johanna Bräumann 90 Jahre
Theresia Wieland 91 Jahre
Maria Laimgruber 92 Jahre
Vinzenz Felber 92 Jahre
Im Oktober
Andreas Kinzl 75 Jahre
Andreas Höpfl inger 75 Jahre
Maximiliam Sax 85 Jahre
Katharina Naglik 90 Jahre
Rosa Brachtl 93 Jahre
Maria Schwarz 94 Jahre
Maria Lebensmühlbacher 94 Jahre
Maria Absmanner 94 Jahre
Maria Prochazka 95 Jahre
Elisabeth Lintner 96 Jahre
Im November
Katharina Kitzinger 75 Jahre
Josef Stummvoll 75 Jahre
Johann Schlager 75 Jahre
Sebastian Aigner 75 Jahre
Ludwig Armstorfer 80 Jahre
Katharina Noppinger 85 Jahre
Olga Ebner 85 Jahre
Maria Hinterholzer 85 Jahre
August Pleimer 85 Jahre
Johann Schnaitl 90 Jahre
Maria Radl 91 Jahre
Josefa Schmiederer 94 Jahre
Emilie Auer 95 Jahre
Wir gratulieren zum Geburtstag
Alle Jahre wieder …
machen sich in den Weihnachtsferien
tausende österreichische und auch vie-
le Oberndorfer Kinder auf den Weg, um
als Sternsinger für Kinder und Projekte
in Entwicklungsländern zu sammeln
und die Botschaft von Jesu Geburt zu
verkünden!
Sei auch du wieder bei dieser tollen & wichtigen Aktion mit
dabei!
1. Probe, Infos, Einteilung:
Mittwoch, 10.12. – 16.30 Uhr - Pfarrsaal
2. Probe mit Begleitern:
Montag, 29.12. – 16.30 Uhr - Pfarrsaal
Die Sternsinger besuchen die Haushalte
am Samstag, 3. und Montag, 5. Jänner jeweils ab 9.00 Uhr
Sternsinger-Gottesdienst & Pizzaessen (für alle Helfer)
Dienstag, 6. Jänner um 10.00 Uhr
Wir suchen auch wieder Begleitpersonen, und „Köche“ für un-
sere Gruppen!
Wir hoff en und bitten um deine/eure konkrete Hilfe!!
Anmeldung, Infos und Anfragen:
PA Johannes Lettner, 0676/8746 6579
pastass.oberndorf@pfarre.kirchen.net
Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützen und gleichzeitig
mit Freunden/innen Spaß haben - eine großartige Sache.
Setz ein Zeichen und mach mit bei der Sternsingeraktion!
Teilnahme und Hilfe sind noch jederzeit möglich!
Jungschar und Ministranten
Das Adventkranzbinden im Pfarrsaal ist jedes Jahr die Jung-
schar-/Ministunde mit den am Abstand meisten Kindern!
40 Adventkränze werden (mit Hilfe) von den Kinder selber ge-
bunden, geschmückt und stolz mit nach Hause in die Familien
gebracht!
Die Jungschartermine bis Ostern und die Einladung für alle
die noch dazukommen wollen:
Immer am Montag von 16.30 bis 18.00 Uhr:
15. Dezember (Adventwanderung),
3.+5.+6. Jänner (Sternsingen), 19. Jänner (Spiele),
2. Februar (Lichtmess), 16. Februar (Fasching),
2. + 16. März (Lieder, Spiele, Basteleien)
Auf euer Kommen und euer begeistertes Mitmachen freuten
sich die JungscharleiterInnen:
Dagmar, Franziska, Gerti, Elisabeth und Johannes
Taufen
Beerdigungen
Trauungen
GOTTESDIENSTE IM
WEIHNACHTLICHEN FESTKREIS
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Hl. Abend
06.30 Rorate
14.30 Kinderkrippenfeier
16.00 Christmette im Seniorenheim
23.00 Christmette (Kirchenchor)
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Hochfest der Geburt des Herrn
08.00 Hl. Amt
10.00 Hl. Amt (Kirchenchor)
Freitag, 26. Dezember 2014
Fest des Hl. Stephanus
09.00 Hl. Amt (Liedertafel)
mit Stephaniewasserweihe
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Silvester
15.00 Hl. Messe zum Jahresschluss
(Bläser der Stadtkapelle)
Donnerstag, 1. Jänner 2015
Hochfest der Gottesmutter Maria
Neujahr
08.00 Pfarrgottesdienst
10.00 Hl. Amt
Dienstag, 6. Jänner 2015
Erscheinung des Herrn
08.00 Hl. Amt
10.00 Sternsingermesse (+Kirchenchor)
in MARIA BÜHEL
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Hl. Abend
07.00 Rorate
10.00 – 11.00 Beichtgelegenheit
22.00 Hl. Christmette
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Geburt des Herrn
08.30 Hl. Amt
Freitag, 26. Dezember 2014
Fest des Hl. Stephanus
08.30 Hl. Amt
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Silvester
16.00 Dankgottesdienst
Donnerstag, 1. Jänner 2015
Hochfest der Gottesmutter Maria
08.30 Hl. Amt
Montag, 5. Jänner 2015
09.00 - 15.00 Anbetung in Maria Bühel
Dienstag, 6. Jänner 2015
Fest Erscheinung des Herrn
08.30 Hl. Amt
Jeweils an Sonn- und Feiertagen ab 08.00 Uhr
Beichtgelegenheit und Rosenkranzgebet
Anton Meixner 85 Jahre
Rosa Kreil 83 Jahre
Johanna Bräumann 89 Jahre
Theresia Wieland 91 Jahre
August Stöttner 82 Jahre
Herbert Schick 56 Jahre
Helga Marsch 55 Jahre
Leonhard Steiner 83 Jahre
Robert Wolkenstein 87 Jahre
Anna Schraml 91 Jahre
Anna Katharina Kreuzeder
Raschenbergstraße 22, Salzburg
Katharina Hoffmann
Werkstraße 13/13, Oberndorf
Jana Helena Blumreich
Michael-Gundringer-Straße 3, Oberndorf
Mia-Lena Reifecker
Am Oberndorfer Bach 1/10, Oberndorf
Michelle Theresa Grabner
Hasengasse 13/3, Bürmoos
Jakob Josef Johann Rosenstatter
Salzburger Straße 9, Oberndorf
Jonas Zehentner
Am Wiesenring 1, Göming
Maximilian Franz Josef Diatel
Auwaldstraße 16, Hallein
Christian Giglmayr und
Barbara Giglmayr-Frandl
St. Georgen
Stephan und Davorka Haigermoser
Bürmoos
Michael und Pia Podhajsky
Oberndorf
Stefan und Verena Koch-Hager
Oberndorf
Alfred und Viktoria Stummvoll
Göming
Daniel und Jasmin Radler
Oberndorf